und sein
4. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren und seine Güte nicht verstehn? Er follte rufen, ich nicht hören? den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will ist mir ins Herz geschrieben, fein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über Alles lieben und meinen Nächsten gleich als mich.
5. Dieß ist mein Dank, dieß ist sein Wille: ich soll vollkommen sein wie er. Solang ich dieß Gebot er fülle, stell ich sein Bildniß in mir her. Lebt seine Lieb in meiner Seele, so treibt sie mich zu jeder Pflicht, und ob ich schon aus Schwachheit fehle, herrscht doch in mir die Sünde nicht.
6. O Gott! Laß deine Güt und Liebe mir immer dar vor Augen sein. Sie stärk in mir die guten Triebe, mein ganzes Leben dir zu meihn. Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, sie leite mich zur Zeit des Glücks und sie besieg in meinem Herzen die Furcht des leßten Augenblicks.
Mel. Herzliebster Jesu auchzt unserm Gott!
Wesen.
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2. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und läßt verschonend uns das nicht empfinden, was wir, weil wir ihm unser Herz nicht gaben, verschuldet haben.
Güte, barmherzig und von duldendem Gemüthe; will Allen Heil und ewge Luft gewähren, die ihn verehren.
3. Hoch ist der Himmel über seiner Erde. So groß ist auch, daß er geliebet werde, die Huld des Herrn bei denen, die ihn lieben und Gutes üben.
7. Von Ewigkeit zu Ewigkeiten währet die Güte Got33 denn tes jedem, der ihn ehret.
4. Wem bleibt sein Antliß, wenn ers sucht, vers borgen? Soweit der Abend ist entfernt vom Morgen, entfernt auch Gott der Sünde Schuld und Schmerzen von unserm Herzen.
5. So zärtlich sich ein Vater seiner Kinder erbarmet, so erbarmt sich Gott der Sünder, wenn sie von Herzen sich zu ihm bekehren, ihm Treue schwören.
6. Er schlägt und heilt, verwundet, läßt genesen. Er weiß, der Mensch ist ein gebrechlich Wesen; er denkt daran, daß das Geschöpf aus Erde doch Asche werde.
auf deinem Pfade, du Gott der Gnade.
8. So werd ich ewig deine Huld genießen; so wird mein


