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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst] Anhang kurzer Gebete [und] Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen
Entstehung
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Lob und

7. Bald mit Lieben, bald mit Leiden kamst du, Herr, mein Gott, zu mir, nur mein Herze zu be­reiten, sich ganz zu ergeben dir, daß mein gänzliches Verlangen möcht an deinem Willen hangen. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür! 8. Wie ein Vater nimmt und gibet, nachdems Kindern nüßlich ist, so bast du mich auch geliebet, Herr, mein Gott, zu jeder Frist, und dich meiner angenommen, wenns auch gleich aufs höchste fommen. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!

9. Mich hast du auf Adlers­flügeln oft getragen väterlich, in den Thälern, auf den Hügeln wunderbar errettet mich; wenn schien alles zu zerrinnen, ward ich deiner Hilf doch innen. Tau­sende tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!

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Tantlieder.

ber gelungen; ach, laß meines Lebens Gang ferner doch durch Jesu Leiten nur gehn in die wigs feiten; da will ich, Herr, für und für, ewig, ewig danken dir!

Ludwig Andr. Gotter, geb. 1661,+ 1735. Eigne Melodie.

13. Lovbe den Herren, o meine Seele! Ich will ihn loben bis in Tod; weil ich noch Stunden auf Erden zähle, will ich lob­singen meinem Gott. Der Leib und Seel gegeben hat, werde ges priesen früh und spat. Halleluja, Halleluja!

10. Fielen tausend mir zur Seiten und zur Rechten zehnmal mehr, ließest du mich doch beglei= ten durch der Engel starkes Heer, daß den Nöten, die mich drangen, ich bin dennoch stets entgangen. Tausend tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!

11. Bater, du hast mir erzeiget lauter Gnad und Gütigkeit; und du hast zu mir geneiget, Jesu, deine Freundlichkeit; und durch dich, o Geist der Gnaden, werd ich stets noch eingeladen. Tau­send tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!

12. Tausendmal sei dir ge­fungen, Herr, mein Gott, Preis, Lob und Dank, daß es mir biss

2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, und kehren um zu ihrem Staub; ihre Anschläge sind auch verloren, wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil dann kein Mensch uns hel­fen kann, rufe man Gott um Hilfe an. Halleluja, Halleluja!

3. Selig, ja selig ist der zu nennen, des Hilfe der Gott Ja­fobs ist; welcher vom Glauben sich nichts läßt trennen und hofft getrost auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand hat, findet am besten Rat und That. Halleluja, Halleluja!

4. Dieser hat Himmel, Meer und die Erden, und was darinnen ist, gemacht. Alles muß pünktlich erfüllet werden, was er uns ein­mal zugedacht. Er ists, der Herr­scher aller Welt, welcher uns ewig Glauben hält. Halleluja, Halleluja!

5. Zeigen sich welche, die Un­recht leiden, er ists, der ihnen Recht verschafft; Hungrigen will er zur Speis bescheiden, was