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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst] Anhang kurzer Gebete [und] Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen
Entstehung
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Gebetlieder.

ibnen dient zur Lebenskraft; die bart Gebundnen macht er frei, seine Genad ist mancherlei. Hal­leluja, Halleluja!

6. Sehende Augen gibt er den Blinden, erbebt, die tief gebeuget gebn. Wo er kann einige Fromme finden, die läßt er seine Liebe jebn. Sein Aufsicht ist der Frems den Truß; Witwen und Waisen hält er Schuß. Halleluja, Hal­leluja!

Eigne Melodie.

7. Aber der Gottesvergeßnen 14. Jehova, Jehova, Je­

Tritte kehrt er mit starker Hand zurück, daß sie nur machen ver­fehrte Schritte und fallen selbst in ihren Strick. Der Herr ist Kö­nig ewiglich. Zion, dein Gott sorgt stets für dich. Halleluja. Halleluja!

bova! Deinem Namen sei Ebre, Macht und Rubm. Amen, Amen! Bis einst der Tempel dieser Welt auf dein Wort in Staub zerfällt, soll in unsern Hallen das Heilig! Heilig! Heilig! erschallen. Hal­leluja, Halleluja!

Gottlieb Konrad Pfeffel, geb. 1736,+ 1809.

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8. Rübmet, ihr Menschen, den boben Namen des, der so große Wunder thut. Alles, was Crem bat, rufe Amen und bringe Lob mit frebem Mut. Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und beilgen Geist. Halleluja, Halleluja!

Eigne Melodie.

15. Bater unser im Himmel­reich, der du uns alle heißeit gleich Brüder sein und dich rufen an, und willt das Beten von uns ban; gib, daß nicht bet allein der Mund, hilf, daß es geb von Herzensgrund!

Gebetlieder.

2. Gebeilget werd der Name dein, dein Wort bei uns bilf balten rein, daß auch wir leben beiliglich, nach deinem Namen würdiglich. Herr, bebüt uns für falscher Lebr, das arm verführet Volk befebr!

3. Es komm dein Reich zu die­fer Zeit und dort bernach in Ewig­

Johann Daniel Herrnschmidt, geb. 1675, 1723.

feit; der beilig Geist uns wohne bei mit seinen Gaben mancherlei;

des Satans Zorn und groß Ges walt zerbrich, für ihm dein Kirch

erhalt!

4. Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden wie im Himmelreich, gib uns Geduld in Leidenszeit, gehorsam sein in Lieb und Leid, wehr und steur allem Fleisch und Blut, das wider deinen Willen thut.

5. Gib uns heut unser täglich Brot, und was man darf zur Leibesnot; b'hüt uns, Herr, für Unfried und Streit, für Seuchen und für teurer Zeit, daß wir