Lob und Danklieder.
10. Bor andern füss ich deine Gnad und Liebeszeichen. TauRute, die du mir aufgebunden send- tausendmal sei dir, großer baft. Wie viel thut sie mir doch König, Dank dafür! zu gute und ist mir eine sanfte Last. Sie macht mich fromm und zeigt dabei, daß ich von deinen Liebsten sei.
2. Herr, entzünde mein Gemüte, daß ich deine Wundermacht, deine Gnade, Treu und Güte stets erhebe Tag und Nacht; denn von deinen Gnadengüssen Leib und Seele zeugen müssen. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!
3. Denk ich nur der Sündenstraßen, drauf ich häufte Schult mit Schuld, so möcht ich vor Scham erblassen vor der Langmut und Geduld, womit du, o Gott, mich Armen bast getragen mit Erbarmen. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!
4. Ach ja, wenn ich überlege, mit was Lieb und Gütigkeit du durch so viel Wunderwege mich geführt die Lebenszeit, so weiß ich kein Ziel zu finden, noch den Grund hie zu ergründen. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!
5. O wie bast du meine Seele stets gesucht zu dir zu ziehn, daß ich aus der Sündenhöhle möchte zu den Wunden fliebn, die mich ausgesöbnet haben und mit Kraft zum Leben laben. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!
11. Ich hab es ja mein Lebetage schon so manch liebes Mal gespürt, daß du mich unter vieler Plage getreu durch alles baft geführt. Denn in der größesten Gefahr ward ich dein Trostlicht stets gewahr.
12. Wie sollt ich nun nicht voller Freuden in deinem steten Lobe stehn? Wie wollt ich auch im tiefsten Leiden nicht triumphierend einbergehn? Und fiele auch der Himmel ein, so will ich doch nicht traurig sein.
13. Ich will von deiner Güte fingen, so lange sich die Zunge regt; ich will dir Freudenopfer bringen, so lange fich mein Herz bewegt; ja, wann der Mund wird kraftlos sein, so stimm ich doch mit Seufzen ein.
14. Ach, nimm das arme Lob auf Erden, mein Gott, in allen Gnaden hin. Im Himmel soll es besser werden, wann ich bei deinen Engeln bin; da sing ich dir im höbern Chor viel tausend Halleluja vor.
Johann Menger, geb. 1658, † 1734.
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Mel. Jeju, meines Lebens 2c.
12. Womit soll ich dich wohl loben, mächtiger Herr Zebaoth? Sende mir dazu von oben deines Geistes Kraft, mein Gott! Denn ich kann mit nichts erreichen deine
6. Ja, Herr, lauter Gnad und Wahrheit sind vor deinem Angeficht; du, du trittst hervor in
Klarheit, in Gerechtigkeit, Gericht, daß man soll aus deinen Werken deine Güt und Allmacht merken. Tausend- tausendmal sei dir, großer König, Dank dafür!


