Lob- und
7. Er lasse seine Lieb und Güt um, bei und mit uns gebn, was aber ängstet und bemüht, gar ferne von uns stehn.
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8. So lange dieses Leben währt, sei er stets unser Heil und bleib auch, wann wir von der Erd abscheiden, unser Teil.
9. Er drücke, wenn das Herze bricht, uns unsre Augen zu und zeig uns drauf sein Angesicht dort in der ewgen Ruh.
Paul Gerhardt, geb. 1807,+ 1876.
Danklieder.
an unsrer Thür und läßt uns sicher ruhn.
8. Du näbrest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, herzlich bei.
9. Du strasst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzu sehr; ja, endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer.
Mel. Nun banket all und bringet zc. 6. Ich finge dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust! Ich fing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewußt.
2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge Quelle seist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fleußt.
3. Was sind wir doch, was haben wir auf dieser ganzen Erd. das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd?
4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesegt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen nett?
5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schüßt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Öl und Most zu seinen Zeiten findt?
6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer bält mit seiner Hand den güldnen, edlen, werten Fried in unserm Vaterland?
7. Ad, Herr mein Gott, das kommit von dir, und du mußt alles thun; du bältst die Wach
10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht und gibst uns, was uns hoch erfreut und dir zu Ehren
reicht.
11. Du zählst, wie oft ein Christe wein, und was sein Kummer sei; fein Zähr- und Thrär lein ist so klein, du hebst u legit es bei.
12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig steht, und führst uns in des Himmels Haus, wann uns die Erd entgeht.
13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.
14. Er ist dein Schaß, dein Erb und Teil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, schafft Nat und läßt dich nicht.
15. Was fränkst du dich in deinem Sinn und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin auf den, der dich gemacht!
16. Hat er dich nicht von gend auf versorget und ernäb Wie manchen schweren Ungl lauf hat er zurückgekehrt!


