Epistelu
desfinder. Denn er hat große Dinge an mir gethan, ber da mächtig ist, und deß Rame beilig ist. Und sets ne Barmherzigkeit währt immer für und für, bei denen, bie ihn fürchten. Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreut die boffärtig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Stuhl, und erhebt die Nie brigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern, und läs fet die Reichen leer. Er benfet der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf; wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Saamen ewiglich. Und Maria blieb bei ihr bei drei Monden, barnach fehrte sie wiederum heim.
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Am Lage St. Safobi.
Epistel, Röm 6, s. 28= 36.
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, die nach dem Vorsatz bern fen sind. Denn welche er zuvor besehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich seyn sollten dem Eben' bilde deines Sohnes, auf daß derselbige der Erstges borne sey unter vielen Brüdern. Welche er aber ver ordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht. MAS wollen wir denn hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns seyn? Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahin gegeben, wie sollte er und mit ihn nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes bes schuldigen? Gott ist hie, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist bis, der gestorben ist; ja vielmehr, der auch erweckt ist, welcher ist zur Rech ten Gottes, und vertritt uns. Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübfal und Angst, oder Verfolgung, oder Hunger, oder Blöße, oder Fährlichkeit oder Schwert? Wie geschrieben steht: Um deinetwillen werdet ihr getödet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschaafe. Aber in dem allen überwinden wir weit, um deßwillen, der uns geliebet hat. Denn ic bin gewiß, daß weder Tod noch leben, weder Engel noch Fürstenthum, noch Gewalt, weder Gegenwärtiges


