und Evangelien.
Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er Jesus der Christ wäre.
Am Tage Mariä Heimsuchung.
Epistel, Röm. 12, v. 9-13,
Die Liebe sey nicht fal ch. Haffet das Arge, banget dem Guten an. Die brüderliche Liebe unter einander sey berzlich. Einer fomme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seyd nicht tråge, was ihr thun sollt. Seyd brünstig im Geist. Schicket euch in die Zeit. Seyd fröh lich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. Nehmt euch der Heiligen Nothdurft an. Herberget gern. Segnet die euch verfolgen, segnet und fluchet nicht. Freuet euch mit den Fröhlichen, und weinet mit den Weinenden. Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hoben Dingen, sondern baltet euch herunter zu den Niedrigen. Haltet euch nicht selbst für flug. Bergeltet nicht Böses mit Bösem. Befleißiget euch der Ehrbarkeit gegen jedermann. Ist es möglich, so viel an euch ist, so habt mit allen Menschen Friede.
Evangelium, Luca 1, v. 39-56.
Maria aber stund auf in den Tagen, und ging auf das Gebirge endlich zu der Stadt Judda. Ünd fam in das Haus Zacharias, und grüßte Elisabeth. Und es begab sich, als Elifabeth den Gruß Marid hörte, büpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes voll, und rief laut und sprach: Gebenedeiet bist du unter den Weibern, und gebene. delet ist die Frucht deines Leibes. Und wober fommt mir das, daß die Mutter meines Herrn zu mir fommt? Siebe, da ich die Stimme deines Gruges borete, hüpfte mit Freuden das Kind in meinem Leibe. Unb felig bist du, die du geglaubt haft; denn es wird vol. lendet werden, was die gesagt ist von dem Herrn. Und Maria prach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes. Denn er bar die Niedrigkeit seiner Magd angefeben. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Rin


