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Neues Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung
Entstehung
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II. Von den göttl. Eigenschaften insbesondere. 15 meinen geift und glieder. an; heißt thiere da sich freu­Mach mich zum zeugen dei- en, Wo niemand wohnen kan. ner fraft, die aus dem tode Wer kan die sterne führen? leben schafft.

7. Uch und in mir denglau­ben an, Der sich auf dich ver­

Wer kan, als er allein, Der dinge lauf regieren? Verder= ben und erneun?

laffe. Ist etwas, das ich fürch. 4. Herr! dein ist alle stårke; ten fan Wenn ich dich, berr, umfaffe? Gib, daß ich traue deiner Fraft, Die alles fan und alles schafft.

Nun lob mein feel den.

28.Kommt, fommt den herrn zu preifen,

Der gros von rath ift, groe von that, Den gütigen, den weisen, Derkeinen feinesglei chen hat. Der herr thut gro Bewerke. Wer hindert seine

Mel. Wir driftenleut.

Fraft? Wer feines armes itár 29.ott, grenzenios! Uns ke, Die alles gute schafft? Er Denkbar groß! Der Debnet, gleich gezelten, Die urquell aller macht ist deine weiten himel aus. Erspricht: itarfe. Schon jahn wir hier, so geben welten Aus ihrem nichts heraus.

So vielvon ihr; Dochsehn wir kaum denanfang ihrer werke.

2. Durchflög ich gleich Dein weites reich, Und sähe deine legte ionne glanzen. Ich få­he dort Doch nicht den ort, Wo du nicht márst; sáb nicht der allmacht grenzen.

2. Erwill, und sonnen flam men. Auch drängt das waffer, wenn erspricht, Jnwolken sich zuſammen; Und ihre schlau che reiffen nicht. Er ruft den ungewittern: Das meer wird ungestüm. Des himmels fåu- 3. Was du erschufit, Was len zittern. Die erde bebt vor du.izt rufft, und rufen wirst, ihm. Er will! und bliße zün- wer fan das alles zählen? den Gebirg an: sie vergebnDoch wolltest du Noch mehr Er spricht; und ruft den dazu Erschaffen, wurd' es winden! Schnell wird sein dir an fraft nicht fehlen! himmel schon. 4. Solange fliest Ihr quell

3. Wer, wer gebeut den und ist Doch nicht erschöpft, wellen: Hieher! nichtweiter! wird auch erschöpft nie wer­legt euch bie! Er legt in felfen den. Sprich nur ein wort quellen! Sie ricfeln und ver- Und er fleust fort In neuen fiegen nie. Er füllet wüste- himetn und auf neuen erden. neien Mit seinen wundern 5. Doch deine kraft, gott,

ers

Und alle hulfe, gott, ist dein. Das preifen deine werfe, Die deiner Fraft allein sich freun. Wir auch erfreun uns ihrer; Jbr iob fei unsere Pflicht. O vater! o regierer! Wen hält, wen schüßt sie nicht? Tulebit, du wirkst in allen: Dir, dir vertrauen wir Erbalterl! wer fan fallen, Getragen, berr, von dir?