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Mutter eines solchen Kindes zu sein: ach! wie bitter ward dieses gestört. Das göttli che Kind Jesu lag sanft in der Ruhe; auch Seine heilige Mutter hatte angefangen, jü zu schlafen; da hieß es auf einmal: Auf, Mutter! mache dich auf mit dem Kinde! Die, welche demselben nach dem Leben stre ben, sind schon nahe. Du mußt fliehen, und wohin? nach Egypten. Schon wieder ein neuer Stich in das ohnehin bebende zar te Mutterherz! Und wie hart war diese Reise? In der Eile, noch bei der Nacht, in ein so weit entferntes, ganz fremdes Land, unter die Heiden! Und wie viele Ungemäch lichkeiten hat die Mutter und ihr göttliches Kind auf dieser Reise, auf einem so weitem Wege, turch ungewohnte Wüsten? Wie vie le Gefahren unter den wilden Thieren oder rohen Menschen, wie vieles Elend und Noth während ihres fünf bis sechs Jahre langen Aufenthaltes in Egypten ausstehen müssen?
Anmuthung.
Wie soll ich mich dann wohl beklagen können, wenn mich bald die Sonnenbiße brennet, bald die Nässe und Kälte plaget?


