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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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Stärke dazu geben, dasselbe zu ericagen, wie Du es selbst erfahren hast.

Bemüh' dich nicht, die Zukunft zu durchschauen, Und kümm're dich nicht vor der Zeit,

Hab' nur auf Gott das festeste Vertrauen, Gewiß erspar'st du manches Leid.

Fünfzehnter Tag.

Maria bei der Flucht in Egypten.

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Betrachtung.

Die Mühseligkeiten des menschlichen Le­bens auf der Erde sind so vielfältig, und von dem allweisen Herrn der Welt so aus­getheilt, daß jeder Mensch seinen Theil hat. Und insgemein hält man das für das Schwer­ste, was man wirklich empfindet, was einen wirklich drücket. Aber kaum tst eine Trüb­sal vorüber, so ist oft schon eine andere vor der Thüre. Doch stille! auch der Heiligsten, auch unserer Mutter ging es so. Kaum hat­te sie angefangen, das Glück zu genießen,