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Wenn ich bei der Arbeit schwitze, die Unannehmlichkeiten der immer abwechselnden Witterung und Jahreszeiten empfinde? beklagen können, wenn ich vermöge des Standes oder Ortes, wohin mich Gott berufen und gesetzet, vermöge Pflicht und Schuldigkeit, zur Ehre Gottes, zum Heile meiner Seele, oder zum Nußen meines Nebenmenschen manchmal oder auch öfters beschwerliche Wege machen muß? Für die Welt, für das Zeitliche tragen wir dergleichen fast tägliche Lasten insgemein gerne; soll der Himmel so wenig werth sein, daß wir uns dafür gar nichts kosten lassen wollen? Oder glauben wir, daß man ohne Mühe aufwärts kommen, und die gemäß dem Worte Gottes auf einem so hohen Berge gebaute ewige Friedensburg ersteigen könne? Wo gibt es einen Lohn ohne Arbeit, einen Sieg ohne Kampf, eine Krone ohne Verdienst?- Aber was sind unsere Verdienste gegen den himmlischen Lohn? Sie sind einer solchen Belohnung an sich freilich nie würdig. Damit sie es aber werden, wollen wir sie, o Mutter! immer mit Deinen, und mit den unendlichen Verdiensten und Leiden Deines göttlichen Sohnes vereinigen, und durch Deine
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