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suchen, und zwar gerade für jene Nacht, wel che bestimmt war, der Welt das wahre Licht zu geben. Ja so arm war sie, daß sie bei ihrer Darstellung und Reinigung in dem Tempel nicht einmal ein jähriges Lämmlein aufbrachte, sondern nur nach dem Gebrauche der Armen ein Paar Turteltauben opfern fonnte. Und trug sie gleich nie ein Ver langen nach den Reichthümern, nach den Gü tern dieses Lebens, so mußte sie doch ihren völligen Abgang hart empfinden; um so mehr wenn sie sich an die Pracht und an die Herrlichkeit ihrer königlichen Vorältern erinnerte; und noch mehr, wenn sie manchmal selbst für ihr liebstes göttliches Kind kaum das Nothwendigste hatte.
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Anmuthung.
O wie trostreich ist die Betrachtung Dei ner Armuth, o Mutter! für mich, ich mag arm oder reich sein. Bin ich arm, so bin ich dir und deinem göttlichen Sohne um so gleichförmiger, der bei seinem Eintritt in die Welt nichts als ein faltes Stroh und arme Windeln, und bei Seinem Tode am Kreuz nicht einmal ein Pläßlein fand, wo er sein


