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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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Haupt hätte hinlegen können! Bin ich reich, so muß ich aus der Armuth Jesu und sei­ner Mutter erkennen, daß dieß nicht mein größtes, nicht mein eigentliches, nicht mein einziges Glück auf Erden sei, daß ich mich also um die Güter dieser Welt nicht zu sehr bekümmern, ihren Verlust nicht so ängfllich befürchten darf. Bin ich also arm auf

der Erde, so will ich mir meine Armuth zu Nußen machen, ihre Folgen geduldig tragen, und dabei immer denken und fest hoffen, daß ich um so reicher in dem Himmel werde. Bin ich reich, so will ich die zeitlichen, ver­gänglichen Güter nicht als mein, besonders nicht als mein bleibendes Eigenthum, sondern nur als eine Gabe Gottes, für die ich einst Rechenschaft geben muß, betrachten; nie mein Herz daran hängen, mit denselben, wie mit allen andern mir anvertrauten Talenten, zur Ehre, und nach dem Willen Gottes wuchern; vorzüglich aber mich bewerben, soviel ich im­mer kann, durch den guten Gebrauch, besor ders durch die Hände der Armen mir einen allzeit bleibenden Schatz in die Ewigkeit vor­auszuschicken. In jedem Falle will ich mit Salomon in den Sprichwörtern sagen: O Herr! ich verlange weder arm noch reich

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