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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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Es ist wohl schwer den eig'nen Willen brechen, Und allzeit thun was Vorgesetzte sprechen; Doch denk daran:

Maria hat es auch gethan!

Dreizehnter Tag.

Maria die Aermste.

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Betrachtung.

Es wäre leicht arm zu sein, ja der Ar­me hätte auch natürlicher Weise manche Vor­züge vor dem Reichen, wenn nicht so viele Entbehrungen, Ungemächlichkeiten, Erniedri­gungen mit der Armuth verbunden wären. Alles dieses mußte selbst die Mutter Jesu erfahren. Als die Gemahlin eines gemeinen Zimmermannes verkostete sie alles, was der Arme leiden muß. Wäre sie reich und an­gesehen gewesen, so würde man zu Bethle­hem, so voll es auch war, doch gewiß auch noch für sie einen Platz gefunden haben; aber nein; auf dem freien Felde, in einem zerfallenen Stalle mußte sie ihre Unterkunft 3