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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Gebete für evangelische Christen [und] Episteln und Evangelien
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Sünde und Erlösung.

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7. Wer hofft in Gott und dem vertraut, Der wird nimmer zu Schanden; Denn wer auf die sen Felsen baut, Ob ihm gleich geht zuhanden Viel Unfalls hie, Hab ich doch nie Den Menschen seben fallen, Der sich verläßt Auf Gottes Trost; Er hilft sein Gläubgen allen.it

träge Und zum Bösen hurtig bin! Ach, wer wird mich von den Ketten Dieses Sündento­des retten!

3. Hilf mir durch den Geist der Gnaden Aus der angeerbten Noth; Heile meinen Seelenscha­den Durch dein Blut und Kreu­a zestod; Schlage du die Sün­denglieder Meines alten Adams nieder.

Iliv

Hodox

8. Jch bitt, o Herr, aus Her­zensgrund, Tu wollst nicht von mir nehmen Dein heilig Wort aus meinem Mund, So wird mich nicht beschämen Mein Sünd und Schuld; Denn in dein Huld Seß ich all mein Vertrauen. Wer sich nur fest Darauf verläßt, Der wird den Tod nicht schauen. 19

9. Mein Füßen ist dein heilig Wort Ein brennende Lucerne*), Ein Licht, das mir den Weg weist fort. So dieser Morgen­sterne In uns aufgeht, So­bald versteht Der Mensch die hohen Gaben, Die Gottes Geist Den gwiß verheißt, Die Hoff­nung darein haben.*) Leuchte.

Laz. Spengler, geb. 1479, st. 1534. in Cleme Anodarn

4. Ich bin unten von der Erden, Stecke in dem Sünden­grab; Soll ich wieder lebend werden, So mußt du von oben ab Mich durch deinen Geist ge­bären Und mir neue Kraft ge­währen.

nicht in meiner Brust! Denn mit andern Adamserben Steck ich voller Sündenlust. Ach, ich muß dir nur bekennen, Ich bin Fleisch von Fleisch zu nennen.

2. Wie verkehrt sind meine Wege! Wie verderbt mein alter Sinn, Der ich zu dem Guten

5. Schaff in mir ein reines Herze, Einen neuen Geist gieb mir, Daß ich ja nicht länger scherze Mit der Sünden Lustbe­gier; Laß mich ihre Tück bald merken, Mich im Geist dagegen stärken.

6. Lehr mich wachen, beten, ringen, Und mein böses Fleisch und Blut Unters Joch des Gei­stes zwingen, Weil es doch thut nimmer gut; Was nicht kann

Mel. Herr, ich habe mißgehandelt.

21. Ah, mein Jefu, welch dein Reich ererben, Laß in dei­

nem Tod ersterben.

7. Reize mich durch jene Krone, Die mir droben beige­legt, Daß ich meiner niemals schone, Wann und wo ein Feind sich regt; Sondern hilf mir ta­pfer fämpfen, Teufel, Welt und Fleisch zu dämpfen.

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8. Sollt ich etwa unterliegen,