Druckschrift 
Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Gebete für evangelische Christen [und] Episteln und Evangelien
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Sünde und Erlösung.

15

Der soll nicht verloren gehen, Sondern Heil und Leben sehen.

5. Diefen Glauben anzuzün­den, Der selbst Gottes Gabe heißt, Läsfest du dich willig fin­den, Deinen heilgen guten Geist Denen, die gebeuget stehn, Die Mel. Wie nach einer Wasserquelle. ihr Unvermögen fehn Und zum

22. Ewge Liebe, mein Ge­

Thron der Gnaden eilen, Gern

müthe Waget einen fühnen Blick In den Abgrund

und

reichlich mitzutheilen. op 6. Wo du nun vorher ge­deiner Güte; Send ihm einen sehen, Daß ein Mensch auf die Blick zurück, Einen Blick vollser Erd Deinem Geist nicht wi­Heiterkeit, Der die Finsterniß derstehen, Noch sein Werk ver­zerstreut, Die mein blödes Auge hindern werd, Sondern ohne drücket, Wenn es nach dem Lichte Heuchelschein Werd im Glauben blicket. opis baksid feste ſein: Diesen hast du aus­erwählet Und den Deinen zu 31­gezählet.det sonism

i

D, so hilf mir wieder auf Und in deiner Kraft obstegen, Daß ich meinen Lebenslauf Unter dei­nen Siegeshänden Möge ritter­lich vollenden. hilars

L. Andr. Gotter, geb. 1661, ft. 1735.

2. Ich verehre dich, o Liebe, Daß du dich beweget haft Und aus einem freien Triebe Den erwünschten Schluß gefaßt, Der im Fluch versenften Welt Durch ein theures Lösegeld Und des eignen Sohnes Sterben Gnad und Freiheit zu erwerben.

3. D, ein Rathschluß voll Erbarmen, Boller Huld und Freundlichkeit, Der so einer Welt voll Armen Gnade, Trost und Hülfe beut! Liebe, die den Sohn nicht schont, Der in ihrem Schoße wohnt, Um zu retten die Rebellen Aus dem Pfuhl der tiefen Höllen!

4. Doch du hast, o weise Liebe, Eine Ordnung auch bestimmt, Daß sich der darinnen übe, Der am Segen Antheil nimmt. Wer nur an den Mittler gläubt Und ihm treu ergeben bleibt,

7. Du hast Niemand zum Ver­derben Ohne Grund in Bann gethan; Die in ihren Sünden sterben, Die sind selber Schuld daran. Wer nicht glaubt an dei­nen Sohn, Der hat Fluch und Tod zum Lohn; Sein muth­willig Widerstreben Schleußt ihn aus vom Heil und Leben.

8. Liebe, dir sei Lob gesun­gen Für den höchst gerechten Schluß, Den die Schaar ver­klärter Zungen Rühmen und be­wundern muß, Den der Glaub in Demuth ehrt, Die Vernunft erstaunend hört Und umsonst sich unterwindet, Wie sie dessen Tief ergründet. budu

do

9. Liebe, laß mich dahin stre­ben, Meiner Wahl gewiß zu sein. Richte selbst mein ganzes Leben