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dich auch in mich, Daß ich als Liebe schmecke dich!
7. Du bist die Lebenskraft, Durch die sich Alles reget, Was sich zum Guten nur In einger Art beweget. D, daß dein Leben meinen Tod Verschlänge ganz, sammt aller Noth!
Schauplaß deiner Güte. Deiner Langmuth Ehre Wird durch neue Proben Immer herrlicher erhoben. O wie weit, wie breit Ueber Berg und Hügel Streckt sie ihre Flügel!
3. Was wir davon denken, Was wir sagen können, Ist ein 8. Du bist das höchste Gut, Schatten nur zu nennen. Tag Nur du bist gut zu nennen. D, für Tag zu leiden, Tag für Tag laß mich außer dir kein ander zu dulden So viel Millionen Gut erkennen! Mach aber mei- Schulden Und dazu Ohne Ruh nen Sinn und Muth Durch Lieben für das Hassen: Herr, dich und dein Erbarmen gut.
wer kann das fassen!
Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.
9. So soll mein Alles dich Mit Ruhm und Preis erheben, Ja, ich will selbst mich dir Zum ganzen Opfer geben; Und du wirst auch mit Lust in mir Dein Bild erblicken für und für.
10. Ehr sei dir, großer Gott, Du Herr der Himmelsheere! Es jauchzen ewig dir Der Selgen Jubelchöre. Ich jauchze mit schon auf der Erd, Bis ich ein Himmelserbe werd.
3. Anast. Freylinghausen, g. 1607, st. 1739.
Mel. Wunderbarer König. numschränkte Liebe,
9. 11 Gönne blöden Au
gen, Die sonst kaum auf Erden taugen, Daß sie in die Strahlen Deiner Langmuth blicken, Die den Erdkreis huldreich schmükken, Und zugleich Freudenreich Bösen und den Deinen Wie die Sonne scheinen.
2. Wasser, Luft und Erde, Ja, dein ganz Gebiete Ist ein
4. Du vergiebest Sünde, Hörst der Sünder Flehen, Wenn sie weinend vor dir stehen. Deine Rechte dräuet Und erbarmt sich wieder, Legt die Pfeile gerne nieder. Tiefen Schmerz Fühlt dein Herz, Wenn durch ernste Stras fen Du mußt Bessrung schaffen.
5. Herr, es hat noch keiner, Der zu dir gegangen, Statt der Gnade Recht empfangen. Wer zu deinen Füßen Sich mit Thränen senket, Dem wird Straf und Schuld geschenfet. Unser Schmerz Rührt dein Herz, Und du willst der Armen Gnädig dich erbarmen.
6. König, sei gepriesen, Daß du so verschonest Und uns nicht nach Werken lohnest. Deiner Hand sei Ehre, Die so wohl regieret Und mit Ruhm den Scepter führet. Fahre fort, Zions Hort, Langmuth auszu üben und die Welt zu lieben.
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Joh. Jac. Rambach, geb. 1693, ft. 1735.


