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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Gebete für evangelische Christen [und] Episteln und Evangelien
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Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

10. Gott ist mein Lied! ſein Buch, Wie lang ich leben

Er

Gott Da ich

unbereitet

6

der Stärke, Groß ist sein Nam, Und groß sind seine Werke, Und alle Himmel sein Gebiet.

Alle

jood

2. Er will und sprichts, So find und leben Welten; Und er gebeut, So fallen durch sein Schelten Die Himmel wieder in ihr nichts.

3. Licht ist sein Kleid Und seine Wahl das Beste. Er herrscht als Gott, Und seines Thrones Beste Ist Wahrheit und Gerech­tigkeit.

4. Unendlich reich, Ein Meer von Seligkeiten, Ohn Anfang Cott Und Gott in ewgen Zei­ten, Herr aller Welt, wer ist dir gleich!

tren

5. Was ist und war Jm Him­mel, Erd und Meere, Das fen­net Gott, Und seiner Werke Hee­re Sind ewig vor ihm offenbar.

6. Er ist um mich, Schafft, daß ich sicher ruhe; Er schafft, was ich Vor- oder nachmals thue, Und er erforschet mich und dich.

war.

2nd

10. Nichts, nichts ist mein, Das Gott nicht angehöre: Herr, immerdar Soll deines Namens Ehre, Dein Lob in meinem Munde sein.

11. Wer kann die Pracht Von deinen Wundern fassen! Ein jeder Staub, Den du hast werden lassen, Verkündigt seines Schöpfers Macht.

12. Der kleinste Halm Ist deiner Weisheit Spiegel. Du, Luft und Meer, Ihr Auen, Thal und Hügel, Ihr seid sein Lob­lied und sein Psalm.

9. Er wog mir dar, Was er mir geben wollte, Schrieb auf

13. Du träufst das Land, Führst uns auf grüne Weiden, Und Nacht und Tag Und Korn und Wein und Freuden Em­pfangen wir aus deiner Hand.

14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen: Sollt ich mein Herz Nicht mit dem Troste stillen, Daß deine Hand mein Leben hält?

15. ft Gott mein Schuß, Will Gott mein Retter werden, So frag ich nichts Nach Him­mel und nach Erden, und biete selbst der Hölle Truß.

Chr. Fürchteg. Gellert, geb. 1715, st. 1769.

7. Er ist dir nah, Du sigest oder gehest; Ob du ans Meer, Ob du gen Himmel flöhest, So ist er allenthalben da.

8. Er fennt mein Flehn Und allen Rath der Seele; Er weiß, wie oft Jch Gutes thu und feh­

le, Und eilt, mir gnädig beizu- 11. Wenn ich, tot

stehn.

Mel. Es ist das Heil uns kommen her. o Schö­pfer, deine Macht, Die Weisheit deiner Wege, Die Liebe, die für Alle wacht, Anbe