Von der Kraft und Wirkung des Gebetes. verzweifeln, könnten wir uns mittelſt des Gebetes nicht in die Arme der göttlichen Barmherzigkeit werfen. Zerrütten Kummer, Sorgen und Schmerzen unsere Seele und finden wir keine Hilfe für uns auf Erden; o so treten wir im Gebete vor den Thron dessen, der Himmel und Erde in seiner Gewalt hat; der die Schicksale der Menschen kennt und alles Uebel zu unserm Besten zu leiten vermag. Dieser Freund ist immer geneigt zu helfen; er gibt uns den weisesten Rath, indem er unsere Gedanken regieret, und uns den besten Weg entdecken läßt, den wir jedesmal zu gehen haben.
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Oft erfaltet die Liebe Gottes in unserer Seele, die noch allzusehr an dem Irdischen und Sinnlichen klebet. O! dann ist es Zeit, wenn wir dieß merken, daß wir im Gebete uns zu Gott aufschwingen, uns seine Güte, seine Barmherzigkeit und seine väterliche Liebe zu Gemüthe führen, den Ueberfluß seiner Wohlthaten und seine schonende Langmuth uns vorstellen. Und


