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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen : [nebst] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage
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Um 26. Sonntage nach Trinitatis.

hen, und große Zeichen und Wunder| Böcken scheidet. Und wird die Schafe thun, daß verführet werden in den Irrthum( wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Stehe, ich habe es euch zuvor gesagt. Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Stehe, er ist in der Wüste; so gehet nicht hinaus. Stehe, er ist in der Kammer; so glaubet es nicht. Denn gleichwie der Blitz ausgehet vom Aufgang, und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch seyn die Zukunft des Menschen Sohns. Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Arler.

Epistel, 1 Theff. 4, 13-18.

W ir wollen euch aber, lieben Brü­der, nicht verhalten von dener, ble ta schlafen, auf daß ihr nicht traurig seyd, wie die Andern, die keine Hoffnung haben. Denn so wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird Gott auch, die da entschla­fen sind durch Jesum, mit ihm führen. Denn das sagen wir euch, als ein Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und überbleiben in der Zukunft des Herrn, werden denen nidt ror. kommen, die da schlafen. Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feld. geschret und Stimme des Erzengels, und mit der Posaune Bottes hernieder fommen vom Himmel; und die Torten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und über­bleiben, werden zugleich mit densel­bigen hingerückt werden in den Wolken, dein Herrn entgegen in der Luft, und werden also bet dem Herrn seyn allezeit. So tröstet euch nun mit diesen Worten

unter einander.

Um 26. Sonntage nach Trinitatis.

Evangelium, Matth. 25, 31-46.

We enn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herr­lichkeit und alle heilige Engel mit ihm, dann wird er sigen auf dem Stuhi seiner Herrlichkeit; und werden vor ihm alle Völker versammelt werden. Und er wird sie von einarder scheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den

zu seiner Rechten stellen, und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt. Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränket. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich beherberget. Ich bin nackt gewe­sen, und ihr habt mich bekleidet. Ich bin frank gewesen, und ihr habt mich besuchet. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seyd zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten, und fragen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen, und haben dich gespei­set? Oder durstig, und haben dich ge­tränket? Wann haben wir dich einen nackt, und haben dich bekleidet? Wann Gast gesehen, und beherberget? Oder

haben wir dich krank or er gefangen gesehen, und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten, und Was ihr gethan habt einem unter die­sagen zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: sen meinen geringsten Brüdern, das er auch sagen zu denen zur Linken: Dann wird Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und Engeln. Ich

und ihr habt durstig

bin hungrig gewesen, mich nicht gespeiset. Ich bin gewesen, und ihr habt mich nicht ge­tränket. Ich bin ein Gast gewesen, und thr habt mich nicht beherberget. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht bekletdet. Ich bin frank und gefangen gewesen, und ihr habt mich nicht be­suchet. Da werden sie ihm auch antwor ten, und sagen; Herr, wann haben wir dich gesehen hungrig, oder durstig, oder einen Gast, oder nackt, oder krankt, oder gefargen, und haben dir nicht ge­dient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht gethan habt etnem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht gethan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerech­ten in das ewige Leben.