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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen : [nebst] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage
Entstehung
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Am 24. und 25. Sonntage nach Trinitatis.

Da sie das höreten, verwunderten sie sich und ließen ihn, und gingen davon.

Epistel, Phil. 3, 17:21. olget mir, lieben Brüder, und sehet

uns habet zum Vorbilde. Denn viele wandeln, von welchen ich euch oft gesagt habe, nun aber sage ichs auch mit Wei­nen, die Feinde des Kreuzes Chrifti, wel: cher Ende ist die Verdammniß, welchen der Bauch ihr Gott ist, und ihre Ehre zu Schanden wird, derer, die irdisch gesinnt sind. Unser Bandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilandes Jesu Christi des Herrn, welcher unsern nichtigen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem ver­klärten Leibe, nach der Wirkung, damit er kann auch alle Dinge ihm unterthänig machen.

Um 24. Sonntage nach Trinitatis.

Evangelium, Matth. 9, 18-26.

a Jeſus folches mit ihnen redete, fie:

he, da kam der

fiel vor ihm nieder, und sprach: Herr, meine Tochter ist jegt gestorben, aber komm, und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. Und Jesus stand auf, und folgte ihm nach, und seine Jünger. Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahr den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm, und rührte seines Kleides Saum an. Denn sie sprach bei sich selbst: Moch: te ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund. Da wandte sich Jesus um, und sahe sie, und sprach: Sen getroft meine Tochter, dein Glaube hat dir ge­holfen. Und das Weib ward gesund zu derselben Stunde. Und als er in des Obersten Haus kam, und sahe die Pfeifer und das Getümmel des Volks, sprach er zu ihnen: Weichet, denn das Mágdlein ist nicht todt, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk aus: getrieben war, ging er hinein, und er griff sie bei der Hand, da stand das Magdlein auf. Und dies Gerücht er scholl in dasselbige ganze Land.

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Epistel, Coloff. 1, 9:14. erhalben auch wir, von dem Tage

an, da wir es gehöret haben, hören wir nicht auf für euch zu beten, und zu bitten, daß ihr erfüllet werdet

allerlei geistlicher Weisheit und Ver­stand: daß ihr wandelt würdiglich dem Herrn zu allem gefallen, und fruchtbar send in allen guten Werken, und wachset in der Erkenntniß Gottes, und gestår­ket werdet mit aller Kraft nach seiner herrlichen Macht in aller Geduld und Langmüthigkeit mit Freuden. Und dank­saget dem Vater, der uns tüchtig ge­macht hat zu dem Erbtheile der Heiligen im Licht. Welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsterniß, und hat uns verseßt in das Reich seines lieben Sohnes. Un welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, nämlich die Vergebung der Sünden.

Um 25. Sonntage nach Trinitatis.

Evangelium, Matth. 24, 15:28. Menn ihr nun ſehen werdet den Banten,

Greuel der

gesagt ist durch den Propheten Daniel, daß er stehet an der heiligen Stätte ( wer das lieset, der merke darauf!). Alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist. Und wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen. Und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangern und Sáu: gern zu der Zeit. Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter, oder am Sabbath. Denn es wird als: dann eine große Trubsal seyn, als nicht gewesen ist, von Anfang der Welt bisher, und als auch nicht werden wird. Und wo diese Tage nicht wurden verkür­zet, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzet. So alsbonn Je= mand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus, oder da, so sollt ihr es nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten auffie­