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Zeitlicher Wohlstand.
6. So glücklich bin ich, Herr,| gern behülflich sey. Hier ist die durch dich! Ogieb, daß deine Saatzeit. Stärke mich; so erndt' Güte mich zum steten Danke ich dort auch ewiglich). rühre. Gieb, daß nicht zur Vermessenheit, zum Uebermuth,
gel.
zur Ueppigkeit mein Wohlstand 25) Dürftigkeit und Mänmich verführe. Reizung sey mir jede Gabe, die ich habe mich im Leben, dir, mein Gott, ganz zu ergeben.
Mel. Wer nur den lieben G. 2c.
504, Von on dir, mein Gott,
kommt aller Se: gen, der mich im irdischen erfreut. Sie strömt mir Freud und Glück entgegen, die Fülle deiner Gütigkeit! Kein Man gel drückt mich, keine Noth; du giebst mir mehr als tåglich Brod.
2. Wie gut bist du! mein Va= ter, leite mich stets auf deiner ebenen Bahn. Wie leicht ists, daß ich schwacher gleite! Wie leicht zieht irdisch Glück mich an, und lenkt aufs Gitle mei: nen Sinn, zum Geiz, zum Stolz, zur Wollust hin.
3. O laß, doch, was du mir beschieden, nicht für mich wahres Unglück seyn. So lang ich lebe, floß hienieden mir immer den Gedanken ein, daß ich vor dir einst den Genuß, des Erdenglücks berechnen muß.
4. Hilf mir nach deinem Reiche trachten mehr, als nach zeitlichem Gewinn; weit mehr, als ihn, das Erbe achten, zu dem auch ich erlöset bin; dir als dein Kind allein vertraun, und nicht auf Erdenschäße baun.
5. Gieb, Herr, daß ich durch deine Gaben auch reich an guz ten Werken sey, und, daß auch andre Freude haben, gern gebe,
In eigener Melodie.
505. Du tlagft und fübleſt
die Beschwerden des Stands in dem du dürftig lebst; du strebest, glücklicher zu werden, und siehst, das du ver= gebens strebst.
2. Laß ab, und stille deine 3åhren; erheitre deinen trüben Blick. Ist denn das Glück, das wir begehren, für uns auch stets ein wahres Glück?
3. Nie schenkt der Stand, nie schenken Güter dem Men= schen die Zufriedenheit. Die wahre Ruhe der Gemüther ist Tugend und Genügſamkeit.
4. Genieße, was dir Gott beschieden; entbehre gern, was du nicht hast. Ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last.
5. Gott ist der Herr, und seinen Segen vertheilt er stets mit weiser Hand, nicht so, wie wirs zu wünschen pflegen; doch so wie ers uns heilsam fand.
6. Willst du zu denken dich erkühnen, daß seine Liebe dich vergißt? Stets giebt er mehr als wir verdienen und niemals was uns schädlich ist.
7. Verzehre nicht des Lebens Kräfte in tråger Unzufriedenheit. Besorge deines Stands Ge schäfte, und nůße deine Lebenszeit.
8. Bei Pflicht und Fleiß sich Gott ergeben, ein ewig Glück in Hoffnung sehn! dies ist der
Beg


