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Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung, für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen
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Im Alter, und zeitlicher Wohlstand.

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dir? denn du hast mir in mei- ich, daß du meiner dich, so an nem langen Leben viel gegeben. nimmst, und so väterlich vor Was geb ich dir dafür? Wie andern mir begegnést? Laß soll ich dich erheben. doch täglich mein Gemüthe deiner Güte reichen Segen dank­voll fühlen und erwägen.

2. Wie heiter floß mir bis hieher mein Leben hin! wie wars so leer von drückend har: ter Plage! wie strömtest du, mir zum Genuß, Herr, deiner Gaben Ueberfluß auf meine Lea benstage! Ruhig, fröhlich sind, wie Stunden, sie verschwunden; wenig Leiden störten meiner Wallfahrt Freuden.

3. Du, meines Lebens Quell und Kraft, mein Vater, sey ge­priesen. Du hast in meiner Pil­grimschaft viel Gutes mir er= wiesen. Gott, du hast mich oft wunderlich und doch stets wohl geführet, wohl regieret; in aller Noth hab ich dich im: mer noch gespüret. 200

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4. Durch dich ist meiner Red­lichkeit viel Gutes zwar gelun gen; doch that ich auch nicht allezeit nach deinen Forderun­gen; du, Gott der Huld, haft mit Geduld, da Sünden auf mir lagen, mich getragen; ge­denke nicht der Schuld von al len meinen Tagen.

5. Mein Gott und meine 3u: versicht, mein Schöpfer und Erhalter, getreuer Gott, ver­laß mich nicht in Schwachheit und im Alter! Die Zeit eilt hin, die Kräfte fliehn, es reis fen meine Haare zu der Bahre. Gieb, daß, wenn ich schwach bin, ich deine Kraft erfahre.

6. Erlöse mich, o Gott, ich bin vom langen Kampfe müde. Nimm meine Seele zu dir hin; bei dir ist Freud und Friede! Schleuß meinen Lauf; ich hoffe drauf mein Leib wird nach dem Sterben nicht verderben; ver: klårt stett er einst auf, die Se ligkeit zu erben.

24) Zeitlicher Wohlstand. Mel. Wie schön leuchtet der 2c.

bin

503. Viet ich, o Herr, der Huld, womit du reichlicher als Tausende mich segnest. Wer bin

3. So mancher meiner Brů= der blickt, von bittrer Armuth schwer gedrückt, hinauf zu dei­ner Höhe, und fleht voll Kum= mer dich um Brod: mir aber giebst du es, mein Gott, noch eh ich darum flehe. Innig preist dich, du mein Vater und Be= rather, meine Seele. Du, du sorgft, daß mirs nicht fehle.

4. Wenn andre Durst und Hunger quält, wenn ihnen Dach und Kleidung fehlt, und sie im Elend schmachten; wenn ihnen hier gebricht ein Freund, kein Uug' um ihren Jammer weint, und Menschen sie nicht achten: o so gieb mir deine Fülle Dach und Hülle, und da­neben Freunde, die mein Glück beleben..

5. Du schenkst Gesundheit mir und Ruh; mit jedem Tage fåttigst du mich ohne meine Sorgen. Und wenn so mancher seine Nacht mit Schmerzen un­ruhvoll durchwacht: so seh ich froh den Morgen. Herr, du

machst mich frei von Kummer.

Sanfter Schlummer stärkt mich Rüden, denn ich lieg und schlaf in Frieden.

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6. So