Am Geburtstage und in der Jugend.
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eh ich zu seyn begonnte, und zu dir rufen konnte, da wogst du schon mein Theil mir dar.
5. Du ließst mich Gnade finden, und sahst doch meine Sünden vorher von Ewigkeit. O Höchster, welch Erbarmen! du sorgtest für mich Armen, und bist ein Vater, der verzeiht.
6. Für alle deine Treue, für das, des ich mich freue, lob: finget dir mein Geist. Es ist dein größt Geschenke, daß ich durch ihn dich denke; dein ists, in ifts, daß er dich Bater heißt.
7. Daß du mein Leben fri: steft, und mich mit Kraft aus rüftest; dies, Bater, dank ich dir. Daß du mich liebreich führest, mit deinem Geist regie: reft; dies alles, Bater, dank ich dir.,
8. Was mir in diesem Leben noch nüßt, wirst du mir geben. Du giebsts; ich hoff auf dich. Dir, Bater, dir befehl ich meinen Leib und Seele. Herr segne und behüte mich.
22) In der Jugend.
Mel. Ermuntre dich, mein 2c.
Gluck noch Leiden laß. Herr, von dir mich scheiden.
3. Wenn, Vater, sich auf meiner Bahn, mich in ihr Neg zu ziehen, Verführer meiner Seele nahn, so laß mich kluglich fliehen. Ihr Beispiel, Herr, entferne nicht mein Herz von dir und meiner Pflicht, ihr Spotten und ihr Lachen laß nie mich wankend machen.
4. Der Tugend heilige mich ganz, mein Schöpfer und Erhalter! Sie werde meiner Jugend Glanz, und einst mein Trost im Alter! Erhalte mein Gewissen rein! Laß keinen mei ner Tage sein, der nicht zu deiner Ehre von mir geheiligt wäre.
5. Uch! lehre mich den Werth der Zeit, daß ich sie nie ver: schwende; daß ich mit weiser Thätigkeit zum Guten sie verwende. Herr, meiner Jugend Fleiß und Müb sey nicht um: sonst; Herr, segne fie, und laß durch mich auf Erden dein Werk gefördert werden.
23) Jm Alter.
ch komme vor dein Mel. Ich ruf zu dir, Herr J. 2c.
501. Ingeficht, du Schö: 502. Sieb, Seele, hinter
dich auf
pfer meiner Jugend! verwirf mein kindlich Flehen nicht um Weisheit und um Tugend! Mein ganzes Leben dank ich dir; Erbarmer, weiche nicht von mir, damit ich deine Wege unstråflich wandeln möge.
die durchlebten Jahre; auch vor dich hin wirf einen Blick. Was siehst du? Grab und Bah= re. Ich bin schon alt; wie bald, wie bald sind meine Lebensstunden hier verschwunden! Nach kurzem Aufenthalt, werd ich nicht mehr gefunden.
2. Du pflanzteft, Herr, in meine Brust Verlangen nach Vergnügen, laß mich den Hang zu jeder Lust, die du ver= beutft, besiegen. Dein unausbleibliches Gericht vergesse meine Seele nicht, und weder
2. Gott, was ich bin, bin ich durch dich. Du bist nur Güt und Gnade; mit Vaterhånden trugst du mich auf manchem rauhen Pfade. Wie dank ich dir!


