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Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung, für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen
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Um Regen bei großer Dürre, und Dank!. für verlieh. R. 285

6. Laß uns, o Herr, im Ue| Regen tråufle sanft auf Unger, berfluß uns nie durch Stolz er: Garten, Wälder! Das, was beben; ftets mäßig bleiben im bisher gelechat, erquicke, Herr, Genuß; der Wollust widerstre: aufs neu, daß jede Kreatur dir ben, von dem, was deine Ba- freudig dankbar fey. bilen tergnad uns mitbreich gab durch Liebesthat den Armen gern er­freuen. naud af 6 das

7. Und künftig wollst du gnd diglich vor Mangel uns bewah ren. Mit die ist uns nichts fürchter ich; du deckst uns in Gefahren. Mit Luft, o Bater, wendest du dem Lande deinen

5. Ergieß zugleich dein Wort, gleich einem milden Regen, auf unfer tráges Herz mit tauſend fachem Segen. Der Fromme nur kann sich, Gott, deines Ge gens freun; o laß uns alle reich an wahrer Tugend seyn!

Segen u, in welchem Fromme 12) Tanklied für verliehe­nen Regen.

wohnen.

displa

Mel. Nun lob' mein Geel den 2c.

11) Um Regen bei großer 487. Ein milder Regen

Dürre. des

Mel. Nun danket alle Gott 2c.

486. 5 err, allerhöchster

Gott im Himmel, und auf Erden, dem Wolken, Luft und Wind allzeit gehorsam werden! Was du befiehlst, ge­fchieht: o laß auch unser Flehn durch dich, Allmächtiger, ist in Erfüllung gehn.

2. Wir bitten findlich dich um deinen Batersegen: gieb uns, o Bater, gieb uns einen milden Regen! Staub ist ist unser Land, erstorben jede Flur; es schmachtet Feld und Thier, es trauert die Natur.

3. Wir haben es verdient; ach, groß sind unsre Günden, und billig straffst du uns: doch laß uns Gnade finden! vergieb uns unfre Schuld! Thu auf die milde Hand; wirf einen Vater: blick auf uns und unser Land!

4. Befeuchte Berg, und Thal, erfrische du die Felder! Dein

auf die dürre Flur. Wie labt sie sich, wie trinket ihn die vers schmachtende Natur! Die sanf= ten Strôme fühlen der Lüfte weites Meer; und die Geschd­pfe fühlen sich nicht mehr tråg und schwer. Gott spricht: das Seufzen schweiget, und Hig und Dürre fliehn! Der frommen Danklied steiget hinauf und preiz set ihn.

2. Mit Muth im Angesichte, beschaut der Landmann ist sein Feld. Erquickt hat Gott die Früchte, er, der Versorger sei­ner Welt. Dick steht die Saat, die ehren vom Mark der Erde voll, das seine Renschen nåh: ren, und sie erfreuen soll. Auf! preiset Gottes Milde! Er ists, der Regen schickt, und leczen= des Gefilde, voll Baterhuld, er: quickt.

3. Erhalter unsers Lebens, Gott, dem wir uns ist dant: bar nahn; o laß uns nicht vergebens die Gaben deiner Hand