und seinen Eigenschaften.
5. O Gott, was seyn wird, ist und war, und was wir thun und dichten, das ist dir alles offenbar, du wirft einst alles richten; laß mich dein telles Auge scheun, aufrichtig vor dir wandeln, und, deines Beifalls mich zu freun, auch dann recht schaffen handeln, wann Fin sterniß mich decket.
6. Unendlich, Herr, ist deine Macht, zu segnen, die dich lie: ben; zu ftrafen, wenn man dich
fern hinweg genommen, als Morgen ist vom Abend.
10. Gott, wenn ich dich so kenn und ehr, dein Wort zum Grunde sege, erfreu ich mich darüber mehr, als über alle Schåge, bis ich dort, o mein Heil und Licht! dich ohne Lallen nenne, verklåret dann von Angesicht dich schaue, dich er= kenne, und unaufhörlich lobe. Mel. Wach auf, mein Herz zc.
4.
Gott, aus deinen
Werken, kann ich dein Dafeyn merken; in allen Kreaturen find ich der Gottheit Spuren.
2. Das große Weltgebäude, dein Ruhm und meine Freude, ruft in viel tausend Chören: Gott ist! Gott mußt du ehren!
3. Wer sprach es, daß die Er de, und daß der Himmel wer: de? wer sprach es, daß im Meere des lung wäre?
Wassers
Samm
4. Wer ließ in jenen Höhen das Sternenbeer entstehen? wer hieß des Donners Brüllen um die Welt mit Furcht erfüllen?
verlacht, um Frevet auszu üben: gieb, daß mich deiner Allmacht Schuß stets, als ein Schild, betecke, mich auch nicht Menschen Grimm und Truß, nur deine Strafe schrecke; du tödtest Leib und Seele.
7. Voll höchster Weisheit bist du, Gott, kein Mensch kann sie ergründen; umringt uns allenthalben Noth, du, Herr, weißt Rath zu finden. Stárk mein Vertraun, mein Vater, du, du werdest für mich sorgen, und gieb, daß ich kein Boses thu; denn dir ist nichts verborgen; du prüfest Herz und Nieren.
8. Du bist unsträflich und gerecht, fannst keinen Frevel dulden. beßre du mich, deinen Knecht, erlaß der Sünde Schulden! Dann hilf, daß ich gewissenhaft, was dir verhaßt ist, fliehe, und dein Geset durch deine Kraft zu halten mich be: mühe, und heilig vor dir lebe.
Jonk
5. Du bists, Gott; deine Werke erzählen deine Stärke und deine weise Gûte dem achtsamen Gemüthe.
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6. Das Würmchen in dem Staube, die bunte Raup' am aube, das Gras, die schlanken Halmen sind deines Ruhmes Psalmen. in dnu disidir
9. Du Herr, bist gnädig, 7. Herr, du bist hoch erhoben, fromm und gut, vergiebst die und ewig hoch zu loben, wenn Schuld dem Sünder; erbarmst auch der Thoren Rotten dich dich, wie ein Vater thut, von leugnen und verspotten.s Herzen deiner Kinder. Laß rei= 8. Laß alle, die dich kennen, chen Trost von deiner Gnad und dich mit Ehrfurcht nenauf meine Seele kommen. Von nen, und die dir fest vertrauen, mir sey meine Missethat so dein gnådig 2ntlig schauen. oto 20 2 Mel.


