Von Gott
bens ibn auszusprechen; wer ermißt die Dauer seines Le: bens? Wir Menschen sind von her; eh die Erde
Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgefang, ihr alle seine Hee re! Der Herr ist Gott und Kei: ner
war, war er, noch eher als wer ist wie er, so herrlich, so die Himmel.
vollkommen?
3. Des Thron um:
giebt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet; ihn fassen alle
Mel. Christ, unser Herr, zum 2c.
Himmel nicht, die ſeine Kraft 3. Gott, mache du mich erfüllet. Er bleibet ewig, wie er war, verborgen, und doch offenbar in seiner Werke
selbst bereit, vor deinen Thron zu treten, und deine große Herrlichkeit voll Ehrfurcht anzubeten. Laß, Herr, vor deinem Ungesicht mein Herz fich deiner freuen, und einen Strahl von deinem Licht die Finsterniß zerstreuen, die mich hier noch umgiebet.
2. Du bist der Herr, und Kei ner mehr, nichts sind der Heiden Götter; nur dir gebühret Preis und Ehr; kein Helfer und Erretter ist außer dir; laß mich allein auf dich, o Herr, vertrauen, mein ganzes Leben dir nur weihn, mein Glück auf dich nur bauen, und dich niemals verleugnen.
Wundern.
14. Wo wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet håtte? Er kennt uns, kennet, was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit und Verstand, und er um: spannt mit ſeiner Hand Erde sammt dem Himmel.
die
5. Sft er nicht nah? ist er nicht fern? Weiß er nicht Aller Wege? Wo ist die Nacht ta sich dem Herrn ein Mensch verber: gen möge? Umsonst hüllt ihr in Finsterniß, was ihr beginnt; er siehts gewiß, er sieht es schon von ferne.
6. Wer schüßt den Weltbau ohne dich, o Herr vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich dein Fittig über alle. Du bist voll Freundlichkeit, voll Huld, barmherzig, gnädig, voll Geduld; ein Vater, ein Verschoner. do gas 7. Unsträflich bist du, heilig, gut, und reiner, als die Sonne. Wohl dem, der deinen Willen thut; denn du vergiltst mit Wonne. Du haft Unsterblich: keit allein, bist selig, wirst es ewig seyn, hast Freuden, Gott, die Fülle.
8. Dir nur gebühret Lob und Dank, Unbetung, Preis und
3. Du bist, der höchst vellkommne Geift, der Vater aller Geister; dich preiset, was vernünftig heißt, als seinen Herrn und Meister: laß mich der Seele hohen Werth, die Tugend laß mich lehren; und so, wie es dein Wort begehrt, dich ungez heuchelt ehren, im Geist und in der Wahrheit.
4. Du bist, o Gott, von Ewigkeit, und mirst allzeit bestehen; es bleibet deine Herr lichkeit, wenn Welten selbst vergehen, laß von der Erde eitlem Tand mein Herz sich stets erheben zu meinem wahren Vaterland; laß mich nach dem nur streben, was ewig mich erfreuet.
5. O


