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Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung, für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen
Entstehung
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Mel. Von Gott will ich nicht zc.

5. Schwingt, heilige Ge­danken, euch von der Erde los! Gott, frei von allen Echranken, ist unaussprechlich groß. Kommt, Menschen und lobsingt vor seinem Angesich

te! Gott wohnt in einem Lich­te, zu dem kein Auge dringt.

Von Gott

2. Kein Sinn kann ihn errei: chen, kein endlicher Verstand. Wer darf sich ihm vergleichen? wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein Bild! Wer kann den Höchsten sehen? ob er gleich alle Höhen und jede Tief erfüllt. wybie

3. Die Sonn in hoher Fer: ne mag strahlenreicher glühn; glångt heller noch ihr Sterne, was send ihr gegen ihn? mit aller eurer Pracht send ihr im schönsten Lichte vor feinem Angesichte noch dunkler, als die Nacht.

4. Du bist des Weltbaus Meister, der deinen Ruhm er höht; der Vater aller Geister, voll Macht und Majestät. Du schufest, Gelt, auch mich, ganz felig einst zu leben. Mein Herz sey dir ergeben; mein Leben preise dich. 100

5. Im Geifte bet ihn, Seele, und in der Wahrheit an. Lieb ich des Herrn Befehle, wie selig bin ich dann! Er hat Unsterbs lichkeit und Seligkeit und Le: ben; das alles wird er geben, dem, der sich ganz ihm weiht!

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auch du voll seines Ruhmes, Volk Gottes, Volk des Eigen: thumes; ob du schon Staub bist, preis ihn doch. Singt fröhlich unserm Herrn, erhebt ihn, dankt ihm gern. Lobt den Höchsten! der, reich an Gut, aufs Niedre sieht, verschmäht nicht schwacher Menschen Lied.

Mel.. Wachet auf, ruft uns 2c. Inserm Gott, den Gott der Ehre, besingen sei: ner Engel Chöre; der Herr ist groß sein Nam ist hoch! Werd

6. unfer

2. Hochster, deiner Allmacht gleichet auch deine Gnade, und sie

reichet durch aller Himmel Himmel hin. Nie haft du dein Wort gebrochen; selbst Hoff> nung deß, das du versprochen, ist mehr, als einer Welt Ge­winn. Eh Erd und Himmel war, warst du unwandelbar. Lobt den Höchsten! ihn, ihn erhöht! fein Wort besteht, wenn Erd und Himmel auch vergeht.

3. Einst erschuf er, sich zur Ehre, von Sonnen unzählbare Heere; auch die, die uns strahlt, uns erquickt. Um die Sonnen hieß er Erden, auch die, die uns ernähret, werden; und herrlich hat er sie ge= schmückt. Er sprach und es geschah; die Welt stand fertig da. Lobt den Höchsten! Er will, er sprichts; Er schafft aus Nichts, der Herr, der Vater alles Lichts.

4. Herr, von dem wir alle Gaben aus seines Reichthums Fülle haben, du, Herr, vergis­fest unser nie. Du schufft alle Millionen, die auf dem weiten Erdkreis wohnen, du kennst und überschaueft fie; und je dem theitest du sein Maaß mit Weisheit zu. Lobt den Höch­sten! Mein Gott, durch dich entstand auch ich, und du re­gierst mich våterlich.

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