556 Bei der allgemeinen Todtenfeier.
Geistige ward nicht zu Wir gingen euch in's VaStaub; das bleibet über terhaus, in's Baterhaus Grab und Zeit dir noch in auf Augenblicke nur voralle Ewigkeit. Das Gött- aus." liche vermodert nicht, vermodert nicht, wenn auch die morsche Hülle bricht.
3. ,, Das, was dich liebte, ist noch dein, mit dir im trautesten Verein tönt's von der sel'gen Ferne. Und was in dir mich wieder liebt und liebend sich um mich betrübt, ist mein auf jedem Sterne. Uns trennt nicht Tod, uns trennt nicht Grab; die Himmelsleiter reicht herab; auf Tugendsprossen geht der Lauf der Geister nieder und hinauf.
4. So wallen wir, führ' auch der Pfad uns über der Gebeine Saat, in's Land der ew'gen Liebe. Die Liebe höret nimmer auf, wenn auch im raschen Zeitenlauf uns nichts beständig bliebe. O Seele, schwinge dich empor, sei jetzt schon Auge, jetzt schon Ohr für das, was eine höhre Welt dir Herrliches bereitet hält. Jetzt hoffest du mit Gottvertraun, mit Gottvertraun; einst wirst du schaun, bald wirst du schaun! Hahn.


