Bei der allgemeinen Todtenfeier.
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toben und keine Thräne fällt! O Tod, du Freund der Müden, riefst du, wir folgten gern! Du bringst dem Herzen Frieden, den Geist führst du zum Herrn.
I. M. Fuhrmann.
auch sie gebeugt, stürmt nun für sie vergebens, da jeder Sturm dort schweigt.
Mel. Herzlich lieb hab' ich zc.
3. Was ihnen sonst hie nieden erschuf nur Sorg' und Schmerz, stört nicht mehr ihren Frieden, zerreißt nicht mehr ihr Herz. Vorüber sind die Leiden, die hier sie hart gedrückt; durch hohe Himmelsfreuden wird jetzt ihr Geist entzückt.
680, Wir wallen hin
zu eurer Gruft, ihr Todten, so die Liebe ruft umsonst aus ihrem Schlummer. O schla4. Nach manchen Erden- fet, schlafet immerhin; vermühen, die sie sonst hier schlaft mit sorgenlosem gehabt, sehn sie den Früh- Sinn, verschlafet Noth und ling blühen, der ewig sie Kummer! Es hat gelitten nun labt; denn hin durch's euer Herz so manche Noth, Grab gedrungen sind sie so manchen Schmerz, hat zur bessern Welt, wo sie sich gefämpfet müd' und die Kron' errungen, die dort der Fromm' erhält.
matt; jetzt hat es seine Ruhestatt. Ihr ruhet jetzt in Gottes Huth, in Gottes Huth; da ruht sich's gut, da ruht sich's gut!
5. Voran sind sie gegangen durch Leid zur Herrlichkeit. Wohl uns! auch wir empfangen die Krone nach dem Streit, gehn ein durch Leid zur Wonne in's Reich der Majestät, wo Gottes milde Sonne uns nie mehr untergeht.
6. O, wären wir schon droben im prächt'gen Himmelszelt, wo feine Stürme
2. Wir weckten gern; doch schweig, o Herz, und dulde lieber deinen Schmerz und blick' hinauf zur Höhe! Die du hier suchest, sind nicht hier; was sie dir waren, sind sie dir noch jetzt in Jesu Nähe. Das Leibliche war fallend Laub, das


