Wesen und Eigenschaften.
für deine Kraft. Was ist, ist dein, und Alles schafft dein unerforschter Wille.
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nicht hangen! mit welchem Ernst die Sünde scheun! mit welchem Eifer thätig sein, nach deiner Huld zu ringen!
7. Ich bete dich voll Ehrfurcht an, allmächtiger Beleber! du giebst, was Niemand geben kann, unendlich reicher Geber! In jeder Sorge, jeder Noth, in jeder Angst und selbst im Tod ist deine Kraft mir nahe.
3. Du winkt'st der Welt, und sie ist schnell auf deinen Wink entstanden. Du riefst das Licht, und es ward hell, und Wesen sind vorhanden; und Alles, was dein Hauch belebt, empfindet, freuet sich und strebt, zu wirken, zu genießen.
4. Kein endlicher Verstand ermißt die Größe deiner Werke. Was über mir und um mich ist, verkündigt deine Stärke; und überall ist Trieb und Drang nach Ordnung und Zusammenhang, und Alles fest verfettet.
8. Herr, deine Macht ist außer mir und in mir zu bemerken. Drum weiht sich meine Seele dir; du, du nur kannst sie stärken; und einst gestärkt, o Herr! durch dich wird sie im fühnen Schwunge sich zur Herrlichkeit erheben.
5. Und nie ermüdet deine Hand; du ordnest Erd' und Meere, den ungezählten Ufersand und aller, Son- Mel. Mach's mit mir, Gott ic.
Lavater.
nen Heere. Du, Quell 13. Herr, deine All
macht reicht so
des, Lebens und des Lichts, Herr, ohne dich ist Alles nichts! Nur du regierest Alles.
weit, als selbst dein Wollen reichet. Nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet. Was ist so groß, was ist so schwer, das dir zu thun
6. du, vor dessen Angesicht viel tausend Sonnen prangen, mit welcher festen
Zuversicht sollt' ich an dir nicht möglich wär'?


