Wesen und Eigenschaften.
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Jahren. Schon warst du, 5. Hier seh' ich, Vater Schöpfer, was du bist, eh'. der Natur, nur wenig deialle Sonnen waren. Schon ner Werke, erblick im duneh' dein Arm die Welten feln Spiegel nur die Wuntrug, warst du dir ohne sie der deiner Stärke, und genug und feiner Welt be- schön ist, was mein Auge dürftig. sieht; doch ach, o Gott, noch viel entflieht dem schärfsten Blick des Menschen!
2. Allmächt'ger! tausend Jahre sind vor dir wie Augenblicke; fliehn, wie ein Tropfen schnell zerrinnt, zur Ewigkeit zurücke; und doch sind sie dir immer da, dein Auge sieht sie, und es sah sie eher, als sie wurden.
6. Mein Vater, deß mein Herz sich freut, du schufft mich nicht vergebens; was schmeck' ich nicht für Selig, keit im Traume meines Lebens? Wie wenig ist's, was ich hier seh', hier, o mein Gott, von dir versteh'; doch macht mich das schon selig.
3. So bin ich, Gott, vor dir nur Staub, ich leicht verblühte Blume; ich, ach wie bald des Todes Raub, 7. So fliehe denn dieß mit Glück und Lust und Leben hin, schnell wie ein Ruhme! Wie ein Geschwäß Traum, noch schneller. Ich des Tags entfleucht mein weiß, daß ich unsterblich Pilgerleben, Gott, und bin; dort wird dieß Auge gleicht kaum einem Morgentraume.
heller. Dich werd' ich dort sehn, wie du bist, und meine Freude, Vater, ist dann ewig und vollkommen.
Cramer.
4. Und dennoch ist es nicht von dir bestimmt zu Augenblicken. Du willst, dein Wort verheißt es mir, mich ewig noch beglücken. Du gabst dieß Lebendir
Allgegenwart und Allwissenheit Gottes.
mel. Gott, du frommer ac. O
ſei Dank!- zu einem hei- 9. Herr! du erforſcheſt
tern Uebergang in ein beglückt'res Leben.
mich, dir bin
nicht verborgen, du kennst


