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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden der Stadt Osnabrück
Entstehung
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und Eigenschaften.

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3. Wer hält im Gleichgewichte Sie rühmet mein Gesang. Ich So großer Körper Last? Wie singe dir und preise Dich, Gott; schwimmt die Welt im Lichte, Die denn du bist weise. D, bringt du geschaffen hast! Wer lenkt der Strahlen Flug, Daß sie nur nützen können, Beleben, nicht verbrennen, So wunderbar, so flug?

ihm Alle Dank!

4. Wer rief, uns zu umgeben, Der Luft, die Alles trägt? Durch sie hat Alles Leben, Wird Alles stets bewegt. Die Dünste sammelt sie; Die werden Thau und Regen, Und Fruchtbarkeit und Segen Für Menschen und für Vieh. ido

5. Wer hat sie so bereitet, Daß sie den Blig gebiert, Daß sie den Wind verbreitet, Den Schall zum Ohre führt, Den leichten Vogel hebt, Den Fisch, damit er schwimme, Und unsers Mundes Stimme Für deinen Ruhm belebt?

19TTATONIC Johann Andreas Cramer, geb. 1723, gest. 1788.

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Mel. Es ist gewißlich an der Zeit 2c. 15. Gerechter Gott, vor dein Gericht Muß alle Welt sich stel­len Und sich vor deinem Ange­sicht Ihr Urtheil laffen fällen. Du schaust von deinem hohen Thron, Ohn' alles Ansehn der Person, Auf alle Menschenkinder.

2. Du bist den bösen Werken feind Und hassest gottlos Wesen; Der ist gewißlich nicht dein Freund, Der sich zum Zweck era lesen, Was dein gerecht Gesetz verbeut, Und der sich wahrer Heiligkeit Von Herzen nicht be­fleißet. ad nol 15 m 10

6. Wer hob, o Gott, die Erde 3. Du öffnest deine milde Aus deinem Meer heraus, Theilt, daß fie fruchtbar werde, So gleich die Wasser aus? Wer sammelt sie? wer bricht Die Flüsse, wenn sie schwellen? Spricht zu der Seen Wellen: Bis hieher, weiter nicht!

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Hand, Das Gute zu belohnen, Und giebest, als ein Liebespfand, Den Frommen schöne Kronen. So zeigest du vor aller Welt, Daß es dir herzlich wohlgefällt, Wenn man das Gute liebet.

7. Wer hat den Wald ge- 4. Du liebest das, was recht pflanzet? Durch wen wächst Gras und gut, Und bist ein Freund herauf? Wer giebt uns Korn? der Frommen; Wer glaubt und wer schanzet Gebirg' um Thäler deinen Willen thut, Wird von auf? Wer schmückt sie überall? dir aufgenommen; Sein Werk Wer gräbt dem Feuer Schlünde; Legt in der Tiefe Gründe Den Marmor, das Metall?

und Dienst gefällt dir wohl, Ist er gleich nicht so, wie er soll, Nach dem Gesetz vollkommen.

8. Herr, deine Weisheit schmücket, Bereichert und erhält, Und segnet

5. Doch dem, der dich, o Gott, nicht scheut, Dem Thoren, dem

und beglücket Die lebenvolle Welt. Verbrecher, Der dein Gesetz und