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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden der Stadt Osnabrück
Entstehung
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Von Gottes Wesen

Recht entweiht, Bist du ein bist du so gewesen Und so bleibst strenger Rächer.

Elend, Schmerz und Hohn, Ge­wissensmarter sind sein Lohn Oft schon in diesem Leben.

Verachtung, du für und für. Was dein Wille wählt und thut, Ist untadelhaft und gut; Und mit deines Armes Stärke Wirkst du stets voll­fommne Werke.dolnőt

6. Bleibt hier viel Böses un­gestraft, Viel Gutes unbelohnet, So kommt ein Tag der Rechen­schaft, Der feines Sünders schonet; Da wird sich die Ge­rechtigkeit, Die jedem die Ver. geltung beut, Am herrlichsten beweisen! ond nord 7. Gerechter Gott, laß meinen Sinn, Wie du, das Gute lieben; Nimm alle Lust zur Sünde hin, Wirt' inniges Betrüben, Wenn sich dies Uebel in mir regt; Dein Herz, das lauter Gutes hegt, Sei Vorbild meines Herzens! Juod

8. Und weil vor dir, gerechter Gott, Kein Sünder kann bestehen, Der nicht des Mittlers Blut und Tod zum Schild sich ausersehen, So gieb mir die Gerechtigkeit, Die mich von Straf' und Schuld befreit, Gerechter Gott, zu eigen!

Johann Jakob Rambach, geb. 1693, gest. 1735.

3. Herr, du willst, daß deine Kinder Deinem Bilde ähnlich sein. Nie besteht vor dir der Sünder, Denn du bist vollkommen rein; Du bist nur der Frommen Freund, Allem Bösen bist du feind. Wer beharrt in seinen Sünden, Kann vor dir nicht Gnade finden.

4. O so laß uns nicht ver­scherzen, Was du uns hast zu­gedacht; Schaffe in uns reine Herzen, Tödt' in uns der Sünde Macht! Denn was sind wir, Gott, vor dir? Du bist heilig, aber wir Sind verderbt, und wer kann zählen, Großer Gott, wie oft wir fehlen!

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5. Und von Sünden zu erlösen, Gabst du deinen Sohn dahin; D so reinige vom Bösen Durch ihn unsern ganzen Sinn! Gieb uns, wie dein Wort verheißt, Gieb uns deinen guten Geist, Daß er un­Wahrheit führe. sern Geist regiere und in alle

Mel. Wie nach einer Wasserquelle 2c.

16. Gott, vor dessen Angesichte ma stvored Nur ein reiner Wandel gilt, Ew'­6. Jede Neigung und Begierde, ges Licht, aus dessen Lichte Stets Jede That sei dir geweiht; Unsers die reinste Klarheit quillt: Laß Wandels größte Zierde Sei recht­uns doch zu jeder Zeit Strahlen schaffne Heiligkeit! Mach uns deiner Herrlichkeit So durch Herz deinem Bilde gleich; Denn zu und Seele dringen, Daß auch deinem Himmelreich Wirst du, wir nach Heil'gung ringen! Herr, nur die erheben, Die im Glauben heilig leben, bülped dans

2. Heilig ist dein ganzes Wesen Und kein Böses ist an dir; Ewig

Nach Zimmermann.