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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden der Stadt Osnabrück
Entstehung
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Von Gottes Wesen

Boll Mitleid, Vater, zählest du die Welt, Weil deine Allmacht Die Thränen, die ich weine. Du sie erhält. i no bile mog siehst und wägest meinen Schmerz, 4. Die Menge vieler Wun­Und stärkst mit deinem Trost der zeigt, Daß, Schöpfer, dein mein Herz.

69 6. D drück, Allgegenwärtiger, Dies tief in meine Seele, Daß, wo ich bin, nur dich, o Herr, Mein Herz zur Zuflucht wähle, Daß ich dein heilig Auge scheu', Und dir zu dienen eifrig sei!

in Vermögen Weit über die Ge­sebze steigt, Die die Natur bewegen. Du bleibst ihr Herr, und ihren Lauf Hebst du nach weiser Will­für auf.id 100 198

67. Laß überall gewissenhaft Nach deinem Wort mich han­deln; Und stärke mich dann auch mit Kraft, Vor dir getrost zu wandeln. Herr, du bist um mich; o verleih, Daß dies mir Trost und Warnung sei!.im and Christoph Christian Sturm, An geb. 1740, gest. 1786. u

5. Was für ein Wunder deiner Macht Wird unser Aug' einst sehen, Wenn nach der letzten Grabesnacht Die Todten aufer­stehen; Wenn du von unserm Staub den Rest Zu neuen Kör­pern werden läß'st!

Mel. Mir nach, ſpricht Christus 2. 13. Herr, err, deine Allmacht reicht so weit, Als selbst dein Wesen reichet; Nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet; Es ist kein Ding so

6. Ach zünd' in mir den Glau­ben an, Der sich auf dich ver­lasse! Ist etwas, was mich schrecken kann, Wenn ich dich, Herr, um­faffe? O Gott, ich traue deiner Kraft, Die Alles kann und Alles schafft. ni Golf stond m unior Johann Jakob Nambach, du geb. 1693, geft. 1735. notbout motno Mel. Aus meines Herzens Grunde 2c.

groß und schwer, Daß dir zu 14. Ich lobe dich und preise

thun nicht möglich wär'.

2. Du sprichst, und auf dein mächtig's Wort Fällt Alles dir zu Füßen; Du führest deinen Anschlag fort Bei allen Hinder­nissen; Du winkst, so stehet plötz­lich da, Was kurz zuvor kein Auge sah. all rood jod

Dich, o mein Gott, allein. Wer ist, wie du, so weise? Verstand und Rath ist dein. Laß immer meinen Geist In allen deinen Werken Auf deine Weisheit mer­fen, Die auch der Engel preist!

2. Du hingst in lichten Fer­nen, Hoch über uns hinauf, Die 3. Du hast dein großes Schö- Sonne mit den Sternen, Uns pfungswerk Allmächtig ausge- zu erleuchten, auf; Da hänget führet; Es bleibet stets dein sie an nichts; Von dir nur unter­Augenmerk Und wird durch dich stüzet, Erwärmt sie und erhitzet, regieret; Noch immerfort besteht und ist der Quell des Lichts.