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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden der Stadt Osnabrück
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und Eigenschaften.

Wollt' auch auf schnellen Schwin- gesicht In frommer Ehrfurcht gen Mich an die fernsten Meere hin Die Morgenröthe bringen.

wandeln!

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9. Daß deinem Blicke nichts entflieht, Was war und ist und einst geschieht, Sei meine Ruh' und Freude! Ein Gott, der Alles bist du da, ziehst mich hervor, weiß und sieht, Der weiß auch, Und Schande wird mich decken. wenn ich leide,

2. Flög' ich zum Himmel hoch empor, Mich unter seinem Sternen­chor im Glanze zu verstecken: So

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3. Stieg ich vor deinem Zorndher ihuhn hinab In's Haus der Finsterniß, das Grab: Du bist auch da zu­

Johann Peter Uz opu u pilisting thi#n Mel. Mir nach, spricht Christus 20.

geb. 1720, gest. 1796.

gegen; Auch da folgt mir dein 12. Nie bist du, Höchster, von

Richterstab Auf schauervollen Wegen. no no me sdo 14. Der Alles schuf, ist überall. D, fürchterlicher Donnerschall In aller Sünder Ohren! Sie fürchten keinen Ueberfall; Nun zittern ste, die Thoren. ut Spade ft bijel

uns fern; Du wirkst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, Bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb' und athme ich; Denn deine Rechte schüßet mich.

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2. Was ich gedenke, weißest 5. Der Gott des Himmels du; Du prüfest meine Seele; ist so nah; Das Heiligste der Du siehst es, wenn ich Gutes Wesen sah, Was wir im Her- thu', Und siehst es, wenn ich zen dachten; Was in geheimer fehle. Nichts, nichts kann dei­Nacht geschah, Wenn wir und nem Aug' entfliehn, Und nichts Satan wachten. mich deiner Hand entziehn.

6. Wir Thoren haben wohl gedacht, Du würdest uns, o Mit­ternacht, mit schwarzen Flügeln decken. Umsonst! Gott wacht um uns, er wacht, mit allen seinen Schrecken." a fi nsniom

3. Wenn ich in stiller Ein­samkeit Mein Herz an dich er­gebe, Und, über deine Huld er freut, Lobsingend dich erhebe: So siehst du es, und stehst mir bei, Daß ich dir immer treuer ſei. 7. Noch keines Herzens böser 4. Du merkst es, wenn des Rath, Ihr Sünder, keine böse That Ist seinem Aug' entronnen. Er kennet den geheimen Pfad Des Staubes und der Sonnen.

Herzens Rath Verkehrte Wege wählet; Und bleibt auch eine böse That Vor aller Welt ver­hehlet, So weißst du sie und 8. O, gehe nicht, Herr, ins strafest mich zu meiner Begrung Gericht, Wenn wider die gelobte väterlich. isdild 69[ 19] Pflicht Wir, deine Knechte, han5. Du höreft meinen Seuf­deln! Laß uns vor deinem An- zern zu, Daß Hülfe mir erscheine;