Von Gottes Wesen
empfinde Mein Elend. Zeuch mich| deiner Wahrheit Mein Leben mehr zu dir! Entkräfte selbst die leite, bis ich dort Dich näher Macht der Sünde! Dein Geist seh', und mit mehr Klarheit, Als der Weisheit wohn' in mir, Da- hier an diesem Prüfungsort! Ich, mit ich vor der Täuscherei Der der ich hier kaum stammeln kann, Sinnlichkeit gesichert sei! Erhebe würdiger dich dann.
11. Gieb, daß der Strahl von u
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5. Anbetungswürd'ger Gott, Mit Ehrfurcht stets zu nennen! Du bist unendlich mehr, Als wir begreifen können. D, flöße meinem Geist Die tiefste Demuth ein, Und laß mich stets vor dir Voll Ehrerbietung sein!
Johann Andreas Cramer, geb. 1723, gest. 1788.
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II. Von Gottes Wesen und Eigenschaften. igjord
Mel. O Gott, du frommer Gott 2c. erhöh'n? Wen du erhöhen willst,
Deß Hoheit muß besteh'n.
5. Wer hat dich je geseh'n? Wer kann im Fleisch dich sehen? Kein sterblich Auge reicht Bis zu den lichten Höhen, Von welchen du mit Huld Auf deine Schöpfung blickst, Und Alles, was da lebt, Erfreuest und beglückst.di
2. Du riefst dem, das nicht war, Um Lust und Seligkeiten 6. Ja, hier erkennen wir Dich Auf's Mannigfaltigste Um dich nur sehr unvollkommen. Wird her auszubreiten. Die Liebe bist aber dermaleinst Der Vorhang du selbst; Verstand und Rath weggenommen, Der dich, Unendsind dein; Und du gebrauchst sie licher, Noch unserm Blick vergern, zu segnen, zu erfreun.ein, Wie herrlich du, Gott, bist. schließt: Dann seh'n wir heller
3. Du sprichst, und es geschieht,
HOTE
7. Indeß sei auch schon jetzt Auf dein allmächtig: Werde! Dein Ruhm von uns besungen. Entstand dein großes Werk, Der Verschmähe nicht ein Lob Von Himmel und die Erde. Mit dei fallend schwachen Zungen! Dort nem fräft'gen Wort Trägst du soll, wenn wir dereinst In hellerm die ganze Welt; Und deine Macht Licht dich seh'n, Auch stärker unser vollführt, Was uns unmöglich Lied Dich, großer Gott, erhöh'n. fällt.
Diterich, nach Rambach.
4. Du bist der Herren Herr; Der Erde Majestäten Sind, Höch
Mel. Es
Es iſt das Heil uns kommen 26. ster, vor dir Staub; Auch Geister 6. Der Herr ist Gott und keiner
kannst du tödten. Wen du er niedrigest, Gott, wer kann den
mehr. Frohlocktihm, alle Frommen! Wer ist ihm gleich? wer ist, wie


