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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden der Stadt Osnabrück
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und Eigenschaften.

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er, So herrlich, so vollkommen?| Barmherzig, gnädig, voll Ge­Der Herr ist groß, sein Nam' ist duld, Ein Vater, ein Verschoner. groß, Er ist unendlich, grenzenlos dn 7. Unsträflich bist du, heilig, In seinem ganzen Wesen. gut und reiner als die Sonne. 62. Er ist und bleibet, wie er Wohl dem, der deinen Willen ist. Wer strebet nicht vergebens thut; Denn du vergiltst mit Wonne. Ihn auszusprechen? wer ermißt Du hast Unsterblichkeit allein; Bist Die Dauer seines Lebens? Wir selig, wirst es ewig sein, Hast Menschen sind von gestern her; Freuden, Gott, die Fülle. Eh noch die Erde war, war er, 8. Dir nur gebühret Lob und Noch eher als die Himmel.

Dank, Anbetung, Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgesang, 193. Um seinen Thron her strömt Shr, alle seine Heere! Der Herr ein Licht, Das ihn vor uns verhül- ist Gott, und keiner mehr. Wer let; Ihn fassen alle Himmel nicht, ist ihm gleich? wer ist, wie er, Die seine Kraft erfüllet. Er bleibet So herrlich, so vollkommen? ewig, wie er war, Berborgen to Johann Andreas Gramer, und auch offenbar In seiner vid Werke Wundern.

geb.

1788.

FALC di Mel. Christ, unser Herr, zum Jordan 2c.

4. Wer wären wir, wenn seine Kraft Uns nicht gebildet hätte? Er kennt uns, kennet, was er schafft, Der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit und Ber stand; Und er umspannt mit seiner Hand Die Erde sammt dem Himmel. ni spre spe i

5. Ist er nicht nah'? ist er nicht fern? Weiß er nicht Aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn Ein Mensch ver­bergen möge? Umsonst hüllt ihr in Finsterniß, Was ihr beginnt; er sieht's gewiß, Er sieht es schon von ferne. du s

7., meine Seel', erhebe dich voll Andacht und betrachte, Wie Gott in seinem Worte sich Be­kannt den Menschen machte, Daß er der Allerhöchste sei, Und über­all auf Erden In Demuth, ohne Heuchelei, Soll angebetet werden Als unser Herr und Schöpfer!

2. Herr, ein'ger Gott, dich prei­sen wir. Nichts sind der Heiden Götter. Kein Heil noch Trost ist außer dir, Kein Helfer und Er­retter. Laß mich, o Herr, auf dich allein Von ganzem Herzen trauen, Mein ganzes Leben dir nur weih'n, Mein Glück bloß auf dich bauen Und niemals dich verleugnen!

6. Wer schützt den Weltbau ohne dich, O Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich Dein Fittig über Alle. Du bist

3. Du bist der höchst vollkommne Geist, Und theilest bei uns Allen

voll Freundlichkeit, voll Huld, An Gaben aus, was geistlich