Fürbitte für die christliche Jugend. 51
Paulus pflanzet und Apollo| Mütter, Schul- und Lehrbegießt, so gieb du das Ge- meister ihre Kinder, Gedeihen dazu. Wehre und finde und alle Jugend fleisteure dem bösen Feinde, ßig auferziehen in heilsadaß er nicht Unkraut un- mer Lehre und Erkenntniß ter den Weizen såe. Wecke deines Willens, in guten uns auf, daß wir nicht freien Künsten und Tuschlafen und sicher seien. genden, zu Ehren deiner Heiliger Vater, heilige uns göttlichen Majestät und zu in deiner Wahrheit. Dein ihrer Seelen Seligkeit, in Wort ist die Wahrheit. Dein aller Zucht und Ehrbarkeit, Wort ist die rechte Lehre, auf daß sie von Kindheit und Heiligkeit ist die Zierde auf dich ihren GOtt, Schödeines Hauses ewiglich. Laß pfer und Erlöser lernen uns das Himmelsbrod dei- von ganzem Herzen fürchnes Wortes aufsammeln ten, lieben, über alle Dinin das Gefäßlein unserer Seele, daß wir ewig satt und selig werden. Amen. hüte auch, daß die liebe Jugend nicht etwa durch Fürbitte für die chrift- falsche Lehre und unrechten Gottesdienst oder durch liche Jugend. unchristlichen Wandel ver
Barmherziger GOtt, ewi- führet werde. Behüte fie
ger Vater, der du die vor böser Gesellschaft und Kinder liebest und sie durch Trunkenheit, vor Unzucht deinen Sohn zu dir heißeft und Müßiggang, und daß bringen, denn aus dem sie durch böse Exempel Munde der Unmündigen iicht geärgert werde. Gieb und Säuglinge willst du auch Gnade allen Kindern, dir ein Lob zurichten und daß sie sich züchtigen und bereiten. Darum hast du ziehen lassen, ihren Eltern, auch geboten, daß man die Oberherren und LehrmeiJugend in deiner Furcht stern gehorsam seien, in und Erkenntniß soll auf- Einfältigkeit des Herzens erziehen und sie nicht ver- annehmen Weisheit und säumen. Ich bitte dich Verstand, klug zu werden um deines Sohnes willen, in der Furcht GOttes. der ein Kind und uns zu Weil aber das menschliche gute geboren und sein theu- Herz durch den Fall unres Blut am Stamme des serer ersten Eltern verderbet Kreuzes für die Kinder, als und von Jugend auf nur auch miterben der Gna- zum Bösen geneiget ist, so den, sowohl als für die nimm hinweg die Thorheit, Alten vergossen hat, du welche den jungen Leuten wollest Gnade verleihen, im Herzen steckt, daß fie daß alle Hausväter und nicht der angebornen Seuche
ge, vertrauen und in deinen Geboten wandeln. Ver


