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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen : [nebst] Der Kleine Catechismus Herrn D. M. Luthers [und] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage
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der ist des Raths schuldig. Wer aber saget: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig. Darum, wenn du deine Gabe auf den Altar opferst, und wirst allda eingedenk, daß dein Bruder etwas wider dich habe: So laß allda vor dem Altar deine Sabe, und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sey willfährig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleinst über: antworte dem Richter, und der Richter überantworte sich dem Diener, und wer: deft in den Kerker geworfen. Ich sage dir wahrlich: Du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den legten Heller bezahleft.

Am 7. und 8. Sonntage nach Trinitatis.

Epistel, Róm. 6, 3:11.

Wiffet ihr nicht, daß alle, die wir in Jefum Chriftum getauft sind, die find in seinen Tod getauft? so sind wir nun mit ihm begraben durch die Taufe

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seine Jünger zu sich, und sprach zu ihnen: Mich jammert des Volks, denn sie haben nun drei Tage bei mir verharrt und ba: ben nichts zu essen. Und wenn ich sie ungegessen von mir hrim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten, denn Etliche waren von ferne gekommen. Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brod bier in der Wüsten, daß wir sie sättigen? Und er fragte sie, wie viel habt ihr Brode? Siefprachen: Sieben. Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf die Erde lagert n. Und er nahm die sieben Brode, und dankte, und brach sie, und gab sie seinen Jüngern, daß sie diefelben vorlegten; und sie legs ten dem Volk vor. Und hatten ein we: nig Fischlein; und er dankte und hieß dieselben auch vortragen. Sie aßen aber und wurden satt, und hoben die übrigen Brocken auf, fieben Körbz. Und ihrer waren bei viertausend, di: da gegeffen hatten; und er ließ sie von sich.

Epistel, Rom. 6. 19:23.

in den Tod, auf daß, gleichwie Christus

ist auferweckt von den Fodten, durch Ich muß menschlich davon reden, um

die Herrlichkeit des Baters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber sammt ihm gepflanzt wer­den zu gleichem Tode, so werden wir auch der Auferstehung gleich seyn. Die weil wir wissen, daß unser alter Mensch fammt ihm g. kreuziget ist, auf daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht dienen. Denn wer ge­storben ist, der ift gerechtfertiget von der Sünde. Sind wir aber mit Chrifto gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, und wissen, daß Chriftus, von den Todten erweckt, hin­fort nicht stirbet, der Tod wird hinfort über ihn nicht herrschen. Denn, daß er gestorben ist, das ist er der Sünde geftor ben, zu einem mal, daß er aber lebet, das lebeter Gott. Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben send, und lebet Gott in Christo Jesu, unserm Herrn.

der willen eures Fleis sches. Gleichwie ihr eure Glieder bege: ben habt zum Dienst der Unreinigkeit, und von einer Ungerechtigkeit zu der andern: also begebat auch nun eure Glieder zum Dienst der Gerechtigkeit, daß sie beilig werden. Denn da ihr der Sünde Knechte war t, da waret ihr. frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? welcher ihr euch jest schámet; denn das Ende derselben ist der Tod. Nun ihr aber send von der Sünde frei, und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht daß ihr heilig werdet; das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sünden Sold, aber die Babe Gottes ist das ewige Leben, in Chrifto Jesu unserm Herrn.

Evangelium, Marc. 8, 1: 9.

der Zeit, da vieles Volk da war, und hatte nichts zu effen, rief Jesus

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Um 7. Sonntage nach Trinitat. Sehet euch vor, vor den falſchen

Propheten, die in Schaafskleidern

Um 8. Sonntage nach Trinitat. Evangelium, Matth. 7, 15:23,

zu euch kommen; inwendig aber find fie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr fie erkennen. Kann man auch