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Um 5. und 6. Sonntage nach Trinitatis.
Oder, wie kannst du fagen zu deinem| ziehen. Und sie kamen und fülleten beide Bruder: Halt still, Bruder, ich will Schiffe voll, also daß sie sunken. Da den Splitter aus deinem Auge ziehen, das Simon Petrus sahe, fiel er Jesu zu und du siehest selbst nicht den Balken in den Knieen, und sprach: Herr, gehe deinem Auge? Du Heuchler, ziehe zuvor von mir hinaus, ich bin ein súndiger den Balken aus deinem Auge, und be: Mensch. Denn es war ihn ein Schrecken fiehe dann, daß du den Splitter aus dei angekommen, und alle, die mit ihm wanes Bruders Auge ziehest. ren, über diesen Fischzug, den sie mit: einander gethan hatten, desselbigen gleichen auch Jakobum und Johannem, die Söhne Zebeddi, Simonis Gesellen, und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen. Und sie führten die Schiffe zu Lande, und verließen alles, und folgeten ihm nach.
Epistel, Róm. 8, 18:23. enn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht werth sey, die an uns soll offenbaret werden. Denn das ängstliche Farren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deßwillen, der sie unterworfen hat auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur frei werden wird von dem Dienst des vergånglichen Wesens, zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Krea: tur sehnet sich mit uns, und ángstet sich noch immerdar. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft, und warten auf unsers Leibes Erlösung.
Um 5. Sonntage nach Trinitat.
Evangelium, Luc. 5, 1-11. s begab sich aber, da sich das Volk zu Jesu drang, zu hören das Wort Gottes, und er stand am See Genezareth und fahe zwei Schiffe am See stehen; die Fischer aber waren ausgetreten, und wuschen ihre Neße. Da trat er in der Schiffe eines, welches Simonis war, und bat ihn, daß er es ein wenig vom Lande führte. Und er segte sich und leh
rete das Volk aus dem Schiffe. Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe, und werfet eure Neße aus, daß ihr einen 3ug thut. Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Neg auswerfen. Und da sie das thaten, beschloffen sie eine große Menge Fische, und ihr Neg zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im anderen Schiffe waren, daß sie kámen, und hülfen ihnen
Epistel, 1 Petr. 3, 8:15. Endlich aber send allesammt gleich
gefinnet, mitleidig, brüderlich, barmherzig, freundlich. Vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern dagegen segnet, und wisset, daß ihr dazu berufen seyd, daß ihr den Segen beerbet. Denn wer leben will, und gute Tage sehen, der fchweige seine Bunge, daß sie nichts Bdfes rede, und seine Lippen, daß sie nicht trügen. Er wende sich rom Bosen, und thue Gutes: er suche Friede und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Gebet; das Ungesicht aber des Herrn sieht auf die, die da Boses thun. ihr dem Guten nachkommet? Und ob Und wer ist, der euch schaden könnte, ſo
ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so send ihr doch selig. Fürchtet euch aber vor ihrem Troßen nicht, und erschrecket nicht. Heiliget aber Gott den Herrn in eurem Herzen.
Um 6. Sonntage nach Trinitat. Evangelium, Matth. 5, 20:26.
s sey denn eure Gerechtigkeit besser, denn der Schriftgelehrten und Pharifäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehdret, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht tödten; wer aber todtet, der soll des Gerichts schuldig seyn. Ich aber fage euch: Wer mit seinem Bruder zúrnet, der ist des Gerichts schuldig. Wer aber zu seinem Bruder saget: Racha!


