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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen : [nebst] Der Kleine Catechismus Herrn D. M. Luthers [und] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage
Entstehung
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2. Von den Eigenschaften Gottes.

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5. Hier in meinem pilgerstande 6. Darum auch auf rauhen wegen, Sey mein theil zufriedenbeit! Dort Christenseele, flage nicht: Was bier in meinem vaterlande Wobnt die wabre seligkeit. Fübrt mein gang zum himmel ein, Mag er immer dunkel seyn.

18. dein

d. Allmacht

Mel: Machs mit mir, gott, nach: 0. err! deine allmacht reicht Daß,

wesen reichet. Nichts ist, das deiner berrlichkeit, Und deinen tbaten gleichet. Es ist kein ding so groß und schwer, Das dir zu thun unmöglich wär.

2. Du sprichst, und auf dein mächtigs wortFällt alles dir zu füßen. Du führest deinen anschlag fort Bei allen binder­nissen. Du winkst, so stebet plößlich da, Was vorher noch kein auge sab.

3. Dur bast dein großes schöpfungs­werk Allmächtig ausgeführet. Es bleibet stets dein augenmerk, Und wird durch dich regieret. Noch im­merhin besteht die welt, Weil dein allmächtig wort sie hält.

schmerzet, wird dort segen, Was bier nacht ist, wird dort licht; Und ich faß erst gottes sinn, Wann ich ganz vollendet bin.

Gottes.

4. Die menge vieler wunder zeigt, die die natur schöpfer! dein vermögen Weit bewegen. Du bleibst ihr berr, und ibren lauf Hebst du nach weiser willkühr auf.

5. Was für ein wunder deiner macht Wird unser aug einst seben, Wann nach der langen grabesnacht Die todten auferstehen! Wann du von unserm staub den rest Zu neuen törpern werden läßt.

6. Uch zünd in mir den glauben an, Der sich auf dich verlasse. Ist etwas, das ich fürchten kann, Wenn ich dich, berr! umfasse? Gieb, daß ich traue deiner traft, die alles kann, und alles schafft.

In voriger Melodie.

19. Di

u bist, o unermeßlicher, Und wirkst an allen enden! Ich bin, wo ich auch bin, o herr, In deinen vaterhänden! Ich leb und athme nur durch dich; Du trägst, du unterstüßest mich

2. Was je mein Herz empfunden hat, Was ich verwerf und wäble, Der erste trieb zu jeder that, Der stillste wunsch der seele, Der leiseste gedank in mir, Gott, alles liegt enthüllt vor dir!

3. Wohl mir, wenn ich durch deine kraft Mein Herz zu dir erhebe, Und redlich und gewissenhaft Nach dei­nem willen lebe! Du siehst es herr, und stehst mir bei, Damit ich immer treuer sey!

e. Allgegenwart Gottes.

alle meine fehle; Du zeigst sie mir, und züchtigst mich zu meiner beß­rung väterlich.

5. Du börst auch meinen seufzern zu; Schaffst, daß mir hülf erscheine; Boll mitleid, vater, zählest du Die thränen, die ich weine; Dein trost erquicket mein gemüth, Und jeder schmerz und kummer flieht.

6. O drück, allgegenwärtiger, Dies tief in meine seele, Daß, wo ich bin, mein herz, o herr, Nur dich zur zuflucht wäble; Daß ich dein bei­lig auge scheu Und dir zu dienen eifrig sey!

7. Laß ohne falsch und heuchelef Mich alle fünde meiden, Daß ich vor dir unsträflich sey, Im glück 4. Du kennest sicher und gewiß, und auch im leiden; Weil deine huld Was ich der welt verheble; Siebst so mächtig ist, Weil du allgegen­jedes werk der finsterniß, Siebst wärtig biſt.