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Neues Ansbachisches Gesangbuch, auf Landesfürstlichen Befehl herausgegeben
Entstehung
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Von Gott und seinen Eigenschaften. 7

rungsvoll, und weiß nicht, Anfang bis zum Ende. wie ichs fassen soll: du bist Kaum Augenblicke leben und bleibest ewig! wir, wir Werke deiner

2. Noch ward von kei- Hände. Nie nehmen dei­ner Sonne Licht durch unene Jahre zu: in alle Ewige sre Welt verbreitet; die feit wirst du derselbe seyn Himmel jauchzten dir noch und bleiben. nicht, durch deine Macht 6. Ja! du bist ewig, bereitet; noch war kein stirbest nie, bleibst ewig Land, noch floß kein Meer meiner Seele der Fels, den an hoher Berge Gründen sterbend ich für sie zur her: du aber warst schonssichern Zuflucht wähle. ewig. Gnad und

Denn deine

3. Von Ewigkeit her sa Wahrheit ist so ewig, als hest du die künftge Welt du selber bist: wohl mir, entstehen; und maßest ihre daß ich dir traue!

Zeit ihr zu, und sahst fie 7. Mein Leib ist sterbe untergehen. Vom En- lich, nicht mein Geist, den gel bis zum Wurm her will ich dir vertrauen; er ab wogst jedem du sein soll, wie mir dein Wort Schicksal ab, und nann- verheißt, er soll dein Ant test ihn mit Namen. lig schauen. Mein Leib

4. Långst stehet unsreruht auch nur kurze Zeit: Welt schon da, die du am Erntetag der Ewige bisher erhalten. Bald ist keit wirst du ihn aufer sie ihrem Ende nah; fielwecken. eilet zu veralten: denn ih

8. Ob alles um mich rer Jahre werden viel, her vergeht, soll ich nicht und du bestimmtest ihr ein mit vergehen; vor deinem Ziel nach deinem weisen Thron, der ewig steht, soll Rathe. ich einft ewig stehen.

Du

5. Die Zeit ist, Herr, giebst an allem deinem wie Nichts, vor dir vom Heil, Gott, deinen Auser­21 4 wählten