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Neues Ansbachisches Gesangbuch, auf Landesfürstlichen Befehl herausgegeben
Entstehung
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Von Gott und feinen Eigenschaften.

2. Ewig und unwandel- 6. Stets ist Wohlthun bar ist, o Gott, dein hohes deine Lust; ewig währet Wiffen. Was dir ein- deine Liebe: wohl mir, mal Wahrheit war, wird wenn ich auch mit Luft es ewig bleiben müssen.( mich in guten Werken übe! Niemals kann dein Alus Dann, o Herr, wirds spruch fehlen. Laß mich ihn meiner Seelen nie an wah­zur Richtschnur wählen. rer Freude fehlen.

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3. Herr, du bist kein 7. Erd und Himmel Menschenkind, daß dich et- wird vergehn; alle Welt was reuen sollte. Immer wird mich verlassen. Nur bleibst du gleich gesinnt; durch dich kann ich be­was dein Rathschluß vor stehn; deine Hand wird mals wollte, willst du noch. mich umfassen, wenn ich O hilf uns allen thun nach nun von hinnen scheide. deinem Wohlgefallen! Ewig bist du meine Freude. 4. Immer bleibst du, 8. Laß mir doch zu jeder Gott, ein Feind derer, Zeit, Herr des Himmels die das Unrecht üben. Im- und der Erden, diese deine mer bleibst du, Gott, ein Ewigkeit einen starken Ans Freund derer, die das Gu- trieb werden, dich zu lies te lieben. Laß uns darinn ben, dir zu trauen, und schon auf Erden deinem mein Glück auf dich zu Bilde ähnlich werden. bauen!

5. Deine Worte trů

gen nicht. Du bist ewig Mel. Sey Lob und Ehr dem 2. der Getreue, der das hält, 5.Unendlicher, den keine

was er daß

dies mich stets erfreue! lihren Schranken! Beym Laß nur deinen Geist mich Denken deiner Ewigkeit treiben, dir, Herr, auch vergehn mir die Gedanken. getreu zu bleiben. Ich finne nach bewund­

rungs­