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Neues Ansbachisches Gesangbuch, auf Landesfürstlichen Befehl herausgegeben
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Von Gott und seinen Eigenschaften.

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5. Du bist der Herrensnes Mund macht uns noch Herr. Der Erde Maje- deutlicher, Gott, deinen ståten sind, Höchster, vor Namen Fund. dir Staub. Auch Geister 9. Doch hier erkennen kannst du tödten. Wen wir dich noch gar unvoll­du erniedrigest, Gott, wer kommen. Wird aber der­kann den erhöhn? Wen maleinst der Vorhang du erhöhen willst, deß Ho- weggenommen, der ist heit muß beftehn. das Heiligste noch unserm 6. Du bist es, der al- Blick verschließt; dann lein Unsterblichkeit besiket, sehen wir dich, Gott, so der Leben giebt und nimmt, herrlich, wie du bist.

der unsern Odem schůzet. 10. Indeß sen auch schon Den Geist, der in uns lebt, liegt dein Ruhm von uns be­den haben wir von dir.[ sungen! Verschmähe nicht Willst du, so wird er ein Lob von lallendschwa­Nichts. Du bleibest für chen Zungen! Dort soll, und für. wenn wir dereinst vor dir 7. Wer hat dich je ge- verherrlicht stehn, ein Lied sehn? Wer kann im Fleisch im höhern Chor dich, dich sehen? Kein sterblich großer Gott, erhöhn. Aluge reicht bis zu den Lich­

teshöhen, wo du voll Ma- Die Ewigkeit und Un jestät auf deinem Stuhle veranderlichkeit Gottes. thronst, und unterm fro- Mel. Liebster Jesu, wir sind 2c. ott, du von

hen Lob der Himmels- 4.6Ewigkeit, und dein

heere wohnst.

8. Was wir, Unendli- herrlich großes Wesen ån­cher, von deinem Wesen dert sich zu keiner Zeit; du wissen, das hast du selbst bleibst stets, was du ge­zuvor uns offenbaren müs- wesen. Laß dies meinen fen. Die Schöpfung zeugt Geift beleben, ehrfurchts­von dir; und deines Soh- voll dich zu erheben! A 3

2. Ewig