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Christen können in diesem Leben Me schen Herz hat nimmer Ruhe, wels ches von dem weisen Mann Syrach für das allergrößte Wehe angezogen wird, in. dem er spricht am 35 Cap. v. 18. Es ist kein Wehe so groß als Herzenlend. Taulerus im Evangelio auf der heiligen drey König Tag schreibt: Innwendige Leyden sind gar eine bittere Morrhe, und verzehren Fleisch und Blut und Natur, und verwandeln die Farbe. Viel haben keine Kranken im Hause, aber im Bufen steckt ein Kranken: Bett, námli ein betrübtes krankes Herz.
Es stellt sich mander in dieser Welt frd. lich von aussen, aber das Herz gehet Manns tieff unter der Erden: Aber dort im ewigen Leben wird das Herz mit ſeliger Freude erfüllet seyn, bis oben an, und fich fort an, in alle Adern und Blutstropf. fen ergieffen. Deßwegen ist solche Angst und Bangigkeit des Herzens kein Zeichen des Zorns, sondern der Gnaden, und ei. mer groffen fünftiger Herrlichkeit, wenn einer nicht allein am Leibe leidet, sondern auch GOtt der Seelen ihrinnerliches Creuz aufleger, diefelbe läffet kämpfen und streia ten, und weidlich schwizen, auf daß also der Mensch an Leib und Seele leyde, und Feinem Herrn desto ähnlicher werde. Der Herr Lutherus hat auch das Seine em pfunden, in dem er spricht: Weil ich mich
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