II. Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere. 9
5. Ist er nicht nah? ist erf 7. Unsträflich bist du, beilig, nicht fern? Weiß er nicht alle gut, und reiner, als die sonne. Wege? Wo ist die nacht, da Wohl dem, der deinen willen sich dem herrn Ein mensch ver- thut; Denn du belohnft mit bergen möge? Umsonst hüllt wonne; Du hast unsterblichkeit ihr in finsterniß, Was ihr be- allein, Bist selig, wirst es ginnt: er siehts gewiß; Erlewig sein; Haft freuden, gott, fieht es schon von ferne. die fülle.
6. Wer schüßt den weltbau 8. Dir nur gebühret lob ohne dich, O herr vor seinem und dank, anbetung, preiß und falle? Allgegenwärtig breitet ebre. Kommt, werdet gottes sich Dein aufsehn über alle! lobgesang, Ihr alle seine Heere! Du bist voll freundlichkeit, voll Der herr ist gott und feiner hald, Barmherzig, gnädig voll mehr! Wer ist ihm gleich? geduld, Ein Vater, ein ver- wer ist wie er? So herrlich, schoner. Iso vollkommen.
II. Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.
1. Ewigkeit und Unver- du; Gut und heilig fiets änderlichkeit Gottes. wie du.
Mel. Jesu komm doch selbst. 6. Du bist nicht ein menschen19. Unermeßlich ewig ist kind, Daß du lügest; nicht gesinnt Gott der höchste Wie der mensch, der wandelbar herr du bist, Wie du dich uns Nimmer bleibet, was er war. offenbarst, Nun und ewig, der 7. Was du zusagst, ist gedu warst. wiß; Zwischen licht und fin
2. Ewig bleibst du selbst dir sterniß, Tappt der mensch, hin, gleich, Weiß allein und gnaden- wählt, bereut Plöglich wieder, reich, Ewig, mächtig und voll was ihn freut.
kraft, Heilig und untadelhaft. 8. Sollt ich denn auf men3. Alle werke deiner handschen traun, Nicht mein heil Waren vir, o gott bekannt, auf dich nur baun. Ohne Eh' die welt auf dein geheiß weisheit und verstand Brunnen Da stand, deiner weisheit graben in den sand. preiß.
9. Nein, unwandelbarer, dein 4. Wie gegoßine spiegel stehn Soll sich meine seele freun Sei Deine himmel; doch vergehn mein feis, gott, sei mein licht, Deine himmel, und die welt Ewig meine zuversicht. Sinkt, wenn sie dein arm Mel. Sei lob und ehr dem. nicht hält. Unendlicher! den feine
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zeit Umschlieft mit schranken: Beim an schließt Ist unwandelbar, wie blid deiner ewigkeit Vergehn
5. Du nur bleibest, wie du bist, Was dein weiser rath besihren
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mir


