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Neues Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste [und] Der kleine Katechismus Lutheri
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Erste Abtheilung.

Mel. Nun danfet alle gott. dich, unendlicher, Noch unserm 17. Anbetungswürd'ger gott, blick verschließt: Dann sehn Mit ehrfurcht stets wir heller ein, Wie herrlich zu nennen! Du bist unend- du, gott, bist. lich mehr, Als wir begreifen 7. Indeß sei auch schon izt können. O flöse meinem geift Dein ruhm von uns besungen. Die tieffte demuth ein Und Verschmähe nicht sein lob Von laß mich stets vor dir voll lallend schwachen zungen! Dort ehrerbietung sein. soll, wenn wir dereinst In

2. Du riefft dem, das nicht bellerm licht dich sehn, Auch war, Um luft und seligkeiten stärker unser lied Dich, großer Aufs mannigfaltigste Um dich gott, erhöhn. herr auszubreiten. Die liebe bift Mel. Sei lob und preiß dem. bu selbst, Verstand und rath 18. Der herr ist gott und sind dein; Und du gebrauchst teiner mehr: Frob­

fie gern, 3u segnen, zu er- loft ihm alle frommen! Wer freun. ist ihm gleich? wer ift wie er?

3. Du sprichst, und es ge- So herrlich, so vollkommen? schieht, Auf dein allmächtig Der herr ist groß! sein nam' werbe! Entstand bein großes ist groß! er ist unendlich gren­werk, Der himmel und die zenlos In seinem ganzen wesen. erde. Mit deinem fräft'gen wort 2. Er ist und bleibet wie er Trägst du die ganze welt! Und ift! Wer strebet nicht vergebens deine macht vollführt, Was Ihn auszusprechen? wer ers uns unmöglich fällt. misst Die Dauer feines lebens?

4. Du bist der herren herr; Wir menschen sind von gestern Der erde majestäten Sind, her; Eh' noch die erde war, Höchster, vor dir staub; Auch war er, Noch eher als der geister fannst du tödten Wen himmel. bu erniedrigest, Gott, wer kann 3. Des ew'gen thron umgibt den erhöhn? Wen du erhöhenfein licht, das ihn vor uns ver­willst, Des hoheit muß bestehn. hüllet. Ihn fassen alle himmel

5. Wer hat dich je gesehn? nicht, Die seine fraft erfüllet! Wer kann im fleisch dich sehen? Er bleibet ewig, wie er war, Rein flerblich auge reicht Bis Verborgen und auch offenbar zu den lichten höhen, Von wel- In seiner werke wunder.

chen du mit huld Auf deine 4. Wir sind allein durch seine schöpfung blickst, Und alles, kraft Das, was wir sind was da lebt, Erfreueft und und werden! Er fennet alles, beglückst! was er schefft, Im himmel

6: Herr; hier erkennen wir und auf erden. Bei ihm ist Dich noch sehr unvollkommen. weisheit und verstand, Und Wird aber dermaleinst Der kraft und stärke: seine hand Vorhang weggenommen, Der Umspannet erd' und himmel. 5. Ift