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Christliches Gesang- und Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Gottesverehrung : zum Gebrauche der Evangelischen Gemeinden im Eisenburger Komitate
Entstehung
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1. Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

ich mit Furcht und Zittern for- Mel. O Gott, du frommer Gott gen, als wüßtest du mein Schick­

20.

fal nicht? Nein, nein, dein Auge 24. Herr, du erforſcheſt mich, z

auf du erbarmst dich väterlich.

2. Es stellet sich stets deinem Blicke die ganze Zukunft offen dar. Du kanntest schon mein ganz Geschicke, eh meine Mutter mich gebar. Du bist es, der nach seinem Nath dasselbe angeordnet hat.

dir bin unverbors z gen; du kennst mein ganzes v Thun und alle meine Sorgen: was je mein Geist gedacht, war dir bereits bekannt, eh' ein Ges i danke noch in meiner Seel ente a stand.

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3. Du kenneft mich, siehst meine Wege, beriefeft mich zu mei nem Heil. Auch ich, Herr! steh in deiner Pflege, und täglich gibst du mir mein Theil. Wo ich noch gar nicht hingedacht, hast du schon alles gut gemacht.

2. Nie spricht mein Mund ein r Wort, das du, o Herr, nicht o wüßtest; du schaffest was ich thu, du ordnest, du beschließest, was k mir begegnen soll. Erstaunt seb f ich auf dich; wie groß ist dein Ver­stand! wie wunderbar für mich I i 3. Wohin, wohin soll ich, vor f deinem Geiste fliehen? Wo f könnt' ich jemahls wohl mich deis

4. Und du, du solltest es nicht wissen, wenn Furcht mich äng­

stet, Noth mich quält? und hart nem Aug entziehen? Führ ich u dein Herz vor mir verschließen, du, der der Seinen Thränen zählt? Bricht über seiner Kinder Echmerz nicht jedem Vater, Gott! sein Herz?

gen Himmel auf, so bist du, Höchster, da; führ ich zur Tief m hinab, auch hier bist du mir nah.

5. Laß mich denn fest und freu­dig glauben, daß deine Augen auf mich sehn! Nichts laß den frohen Trost mir rauben, du wer, dest mir zur Seite stehn, und je de Leidensnacht zerstreun, und nach dem Kummer mich erfreun.

4. Und fönnt ich durch die u Welt auf Morgenstrahlen flies ben: so würd am fernsten Meer ich dir mich nicht entziehen: auch da umschlöße mich doch deine All­machtshand, denn du bist übers all, und dein ist jedes Land.

5. Spräch ich zur Finsterniß: Sen um mich, mich zu decken, n 6. Du wirst dein Wort ge- so sucht ich doch umsonst vor dir l wiß erfüllen, ich bin getrost und mich zu verstecken: denn auch die unverzagt: wirst gütig mein Ver- Finsterniß ist vor dir helles Licht, n langen stillen, wie du es mir hast die Nacht glänzt, wie der Tag, zugesagt. Du hast, Allwissender! vor deinem Angesicht.

noch Nath auch da, wo Niemand keinen hat.

6. Du warst schon über mir in meiner Mutter Leibe; du bil, b

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