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Allwissenheit und Allgegenwart.
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detest mein Herz, Gott, deß ich fehle. Nichts, nichts kann deibin und bleibe! Ich danke dir, nem Blick entfliehn, und nichts daß du mich wunderbar gemacht, mich deiner Macht entziehn im und meiner, eh' ich war, schon Himmel und auf Erden. väterlich gedacht.
7. Du kanntest mein Gebein, eh' ich an's Licht gekommen, da ich im Dunkeln erst, die Bildung angenommen; dein Aug erblickte mich, eh' ich bereitet war, und meiner Tage Lauf war dir schon offenbar.
3. Wenn ich in stiller Einsamfeit der Herzensandacht lebe, und über deine Huld erfreut, lobsingend dich erhebe: so hörst du es und stehst mir bey, daß ich, Herr, deinem Rufe treu, der Tugend Pfade wandle.
8. Was für Erkenntnisse, für köstliche Gedanken! unzählbar sind sie mir; denn sie sind ohne Schranken. Mit Ehrfurcht will ich stets auf dich, mein Schöpfer, fehn, dir folgen, und dein Lob, so gut ich kann, erhöhn.
4. Du merkst es, wenn des Herzens Rath verkehrte Wege wählet; und blieb auch eine böse That vor aller Welt verhehlet: du sahst sie doch und dein Gericht zieht aus dem Dunkel sie ans Licht, und straft geheimen Frevel.
9. Erforsche mich, mein Gott, und prüfe, wie ich's meine; ob ich der wirklich bin, der ich zu seyn mic scheine. Sieh, ob mein Fuß vielleicht sich einem Irrweg naht, und leite meinen Gang auf ebnen sichern Pfad.
5. Du hörest meinen Seufzern zu, daß Hülfe mir erscheine; voll Mitleid, Vater, zählest du die Thränen, die ich weine. Du siehst und wägest meinen Schmerz, und stärkst mit deinem Trost mein Herz, und seine Klagen schweigen.
6. O drück, AllgegenwärtiMel. Nun freut euch 2c. eger, dieß tief in meine Seele, 25. Nie ie bist du, Höchster, daß, wo ich bin, nur dich, o Herr,
von uns fern; du wirkst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in dei nen Händen. Durch dich nur leb' und athme ich; denn deine Nechte schüßzet mich, auf allen meinen Wegen.
mein Herz zur Zuflucht wähle: daß ich dein heilig Auge schen, die Sünde flich und willig sey, dir, meinem Herrn, zu leben!
7. Laß überall gewiffenhaft nach deinem Wort mich handeln; Suund stärke mich durch deine Kraft, 2. Mein Denken, Wollen, vor die getrost zu wandeln! daß kennest du, du prüfest meine See- du, o Gott, stets um mich seyst, le. Du siehst es, wenn ich Gu- laß diese Wahrheit meinen Geist tes thu; du siehst es wenn ich zu allem Guten stärken! 33


